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Wie lange du Bewerbungen aufbewahren musst – Die Regeln, die du kennen solltest

Du hast schon eine Weile nicht mehr auf Bewerbungen geantwortet und dir ist die Frage in den Sinn gekommen: Wie lange darfst du Bewerbungen aufbewahren? Keine Sorge, ich verrate dir, wie lange du deine Bewerbungen aufbewahren kannst. In diesem Artikel erkläre ich dir, was du bei der Aufbewahrung deiner Bewerbungen beachten musst und wie lange du deine Bewerbungen aufbewahren kannst. Also lass uns direkt loslegen!

Du kannst deine Bewerbungen so lange aufbewahren, wie du möchtest. Es gibt keine besondere Regel dafür, wie lange du sie aufbewahren musst. Es ist sogar eine gute Idee, sie einige Zeit aufzubewahren, da du sie vielleicht eines Tages noch einmal benötigst.

Bewerberunterlagen 6 Monate aufbewahren – Tipps für ein ordnungsgemäßes Bewerbungsverfahren

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Du musst die Unterlagen eines Bewerbers nicht sofort nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens löschen oder vernichten. Laut des Tätigkeitsberichts des Landesdatenschutzbeauftragten (Punkt 1182) musst Du die Unterlagen mindestens 6 Monate aufbewahren. Dies ist besonders wichtig, wenn Du den Bewerber nicht eingestellt hast, aber auch wenn Du einen Bewerber eingestellt hast, solltest Du die Unterlagen nicht sofort löschen. Die Unterlagen dienen als Nachweis, dass Du ein ordnungsgemäßes Bewerbungsverfahren durchgeführt hast. Wenn du alle Unterlagen nach 6 Monaten aufbewahrst, hast du die Gewissheit, dass du im Fall eines Falles nachweisen kannst, dass Du alles richtig gemacht hast.

Bewerberdaten sicher behandeln: DSGVO beachten!

Bewerber stellen ihre Daten bewusst und beabsichtigt potentiellen Arbeitgebern zur Verfügung, in der Hoffnung, dass sie sich auf eine Zusammenarbeit einigen können. Allerdings ist es ihnen auch sehr wichtig, dass diese Daten vertraulich behandelt und nach Abschluss des Bewerbungsprozesses wieder gelöscht werden. Deshalb ist es wichtig, dass du als Arbeitgeber die Daten deiner Bewerber sensibel und unter Einhaltung der DSGVO behandelst. Gib ihnen das Gefühl, dass du ihnen vertraust und sie ihre Daten sicher bei dir abgeben können.

Analoge Bewerbungsunterlagen sicher vernichten: Schreddern oder Aktenvernichtung

Heutzutage ist es üblich, dass analoge Bewerbungsunterlagen aus Kostengründen nicht an den Bewerber zurückgesendet werden. Dies bedeutet, dass diese Unterlagen vernichtet werden müssen. Die beste Lösung hierfür ist es, die Bewerbungsunterlagen zu schreddern oder einer professionellen Aktenvernichtung zuzuführen. So kannst Du sicherstellen, dass alle Informationen sicher und zuverlässig aus der Welt sind. Gleichzeitig ist der Schredderprozess auch einfach und bequem.

Bewerberrecht: Unternehmen müssen Daten löschen

Jeder Bewerber hat das Recht, dass seine persönlichen Daten, die für die Bewerbung relevant sind, unverzüglich nach Ablauf des Einstellungsverfahrens gelöscht werden. Dazu gehören unter anderem der Lebenslauf, Zeugniskopien und Anschreiben. Es ist wichtig, dass Unternehmen dieses Recht respektieren und die Bewerberdaten nicht länger als notwendig aufbewahren. Wenn du als Bewerber das Gefühl hast, dass deine Daten nicht ordnungsgemäß gelöscht wurden, kannst du dich an deine zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Du kannst dir auch sicher sein, dass deine Daten aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stets geschützt sind.

 Aufbewahrungsfristen für Bewerbungsunterlagen

Unternehmer müssen Unterlagen 6-10 Jahre aufbewahren

Gemäß § 147 AO ist es wichtig, dass Unternehmer bestimmte Dokumente für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren. So müssen Empfangene Handels- oder Geschäftsbücher, Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe sowie sonstige Unterlagen, die für die Besteuerung relevant sind, mindestens sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Für Unterlagen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, besteht eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren. Daher ist es wichtig, dass Du als Unternehmer Deine Unterlagen sorgfältig verwahrst.

Diskretion bei der Jobsuche: So behandeln Arbeitgeber Bewerbungen vertraulich

Diskretion ist bei der Jobsuche ein wichtiges Thema. Niemand möchte, dass sein aktueller Arbeitgeber von seinem Vorhaben erfährt. Dennoch ist es wichtig, dass man ehrlich zu seinem potenziellen Arbeitgeber ist. Eine vertrauensvolle Kommunikation zwischen einem Bewerber und seinem zukünftigen Arbeitgeber ist hierbei von großer Bedeutung.

Wenn du aus einem laufenden Arbeitsverhältnis heraus einen neuen Job suchst, ist es besonders wichtig, dass dein künftiger Arbeitgeber deine Bewerbung vertraulich behandelt. Direkte Anfragen bei deinem jetzigen Arbeitgeber sind nicht erlaubt, es sei denn, du gibst deine Zustimmung. Darüber hinaus ist es wichtig, ehrlich zu sein. Gib also offen und ehrlich an, falls du noch in einem anderen Arbeitsverhältnis stehst. So kannst du eine vertrauensvolle Basis für deine zukünftige Zusammenarbeit schaffen.

5-Jährige Aufbewahrungspflicht für Arbeitsunterlagen | ArGV1

Du musst als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer eine 5-jährige Aufbewahrungspflicht für alle arbeitsrechtlichen Unterlagen einhalten. Das ist gesetzlich festgehalten in Artikel 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1). Darunter fallen alle Dokumente, die etwas über Personalien, Beschäftigungsart, Ein- und Austritt, Arbeits-/Pausen-/Ruhezeiten und Lohnzuschläge sowie medizinische Abklärungen sagen. Diese Dokumente solltest du möglichst gut aufbewahren und dir die fünfjährige Frist merken. So bist du auf der sicheren Seite und hast alle Informationen parat, falls du sie mal benötigst.

Gespeicherte Bewerbungsunterlagen: Wie lange darf das Unternehmen sie behalten?

Du hast dich bei einem Unternehmen beworben, aber leider hast du die Stelle nicht bekommen. Aber auch wenn du keine Zusage erhältst, gibt es Regeln, wie lange Unternehmen deine Daten speichern dürfen. Gemäß Art 5 Abs 1 lit e DSGVO ist die so genannte Speicherbegrenzung vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass personenbezogene Daten nur so lange gespeichert werden dürfen, wie dies notwendig ist. Wenn du also keine Zusage erhältst, können deine Bewerbungsunterlagen noch 7 Monate nach deiner Ablehnung aufbewahrt werden. Du kannst dich jederzeit beim Unternehmen erkundigen, wie lange deine Daten gespeichert werden.

Wartest Du auf eine Antwort auf Deine Bewerbung?

Normalerweise bekommst Du innerhalb von 3 bis 6 Wochen eine Antwort auf Deine Bewerbung. Es kann auch schneller gehen oder aber auch länger dauern. Leider passiert es schonmal, dass man auf eine Antwort wartet und nichts mehr hört. Wenn das der Fall ist, kann sich schnell ein ungutes Gefühl einstellen. Es ist aber wichtig zu wissen, dass Arbeitgeber auch mal eine längere Bearbeitungszeit benötigen, um alle Bewerbungen gründlich zu prüfen.

Bewerbungen im Sommer? Nutze die Chance!

Der Sommer ist zwar eine tolle Zeit, um sich eine Auszeit zu gönnen und die Sonne zu genießen – aber du solltest es nicht als Entschuldigung benutzen, um deine Bewerbungen aufzuschieben. Es gibt gute Gründe, warum du deine Bewerbungen auch im Sommer versenden solltest. Denn, auch wenn die Konkurrenz in den warmen Monaten geringer ist, bedeutet das nicht, dass weniger Stellen ausgeschrieben werden. Viele Unternehmen nutzen den Sommer dazu, sich auf das nächste Jahr vorzubereiten und neue Mitarbeiter einzustellen. Wenn du also ein geeigneter Kandidat bist, hast du eine gute Chance, die Aufmerksamkeit der Personaler zu bekommen. Außerdem kannst du wertvolle Kontakte knüpfen, indem du dich auf Jobmessen und ähnliche Veranstaltungen bewirbst. So kannst du dich schon mal ein bisschen vorbereiten, bevor der richtige Bewerbungsprozess losgeht. So kannst du sichergehen, dass du deine Bewerbungen nicht nur rechtzeitig, sondern auch erfolgreich versendest.

Bewerbungen aufbewahren - wie lange ist empfehlenswert?

Bewerbung ohne Lebenslauf: So erhöhst du deine Chancen!

Du hast keinen Lebenslauf für deine Bewerbung? Dann wird es jetzt schwierig! Zusammen mit einem Bewerbungsschreiben und deinen Arbeitszeugnissen solltest du alles einreichen, was explizit verlangt wird. Bedenke: Wenn du die Vorgaben des Arbeitgebers nicht befolgst, dann hast du kaum eine Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Also, achte darauf, alles korrekt einzureichen und schicke am besten noch ein Motivationsschreiben mit. Nur so kannst du deine Chancen erhöhen, dass du eingeladen wirst.

Aufbewahrung wichtiger Dokumente: Unbegrenzt & griffbereit

Du hast sicher schon mal von Dokumenten gehört, die du unbegrenzt aufbewahren musst. Dazu gehören zum Beispiel Geburtsurkunden, Personalausweise, Reisepässe, Heirats- und Scheidungsurkunden, Sterbeurkunden von Angehörigen, Erbscheine, Impfpass und ärztliche Befunde, Rentenbescheide, Sozialversicherungsausweise und -meldungen, Zeugnisse und Prüfungsergebnisse sowie ein Testament.

Aber das ist noch längst nicht alles! Es gibt noch viele weitere Dokumente, die du aufbewahren solltest, um für jeden Fall gerüstet zu sein. Wichtige Vertragsunterlagen, Bankauszüge, Kontoauszüge, Steuerunterlagen, Versicherungspolicen und andere finanzielle Aufstellungen solltest du ebenfalls unbegrenzt aufbewahren. Auch wenn du regelmäßig digitale Daten auf deinem Computer oder anderen Geräten speicherst, empfiehlt es sich, hochwertige Kopien an einem sicheren Ort aufzubewahren. So hast du deine Dokumente jederzeit griffbereit, falls du sie einmal brauchst.

Gesetzliche Vorgaben: Digitales Aufbewahren von Unterlagen

Jahresabschlüsse, Eröffnungsbilanzen und Unterlagen im Zollverfahren müssen laut gesetzlicher Richtlinien im Original aufbewahrt werden. Aber auch alle anderen Geschäftsunterlagen, wie Rechnungen, Handelsbriefe, Geschäftsbriefe und Verträge, lassen sich nach gesetzlicher Erlaubnis auch digital aufbewahren. Ein großer Vorteil einer digitalen Aufbewahrung ist, dass Unterlagen jederzeit und überall abrufbar sind und sie nicht an einen Ort gebunden sind. Außerdem können sie leichter durchsucht und archiviert werden. Zudem ist die digitale Aufbewahrung sicherer als eine physische Lagerung, da sie vor Verlust, Beschädigung und Diebstahl geschützt ist. Auch die Kosten für die Lagerung sind deutlich geringer.

Allgemeine Personalunterlagen: Aufbewahren, Prüfen und Informationen erhalten

Du hast noch keine Idee, welche Unterlagen du als allgemeine Personalunterlagen aufbewahren sollst? Keine Sorge, wir helfen dir gerne. Es gibt keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist für allgemeine Personalunterlagen wie Arbeitsvertrag, Arbeitszeugnis, Zusatzvereinbarungen und Dokumente zur Personalakte. Diese Unterlagen solltest du solange aufheben, bis eventuell noch bestehende Ansprüche, z.B. die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses, vom ehemaligen Arbeitnehmer geltend gemacht werden können. Außerdem ist es auch sinnvoll, die Unterlagen für einige Jahre aufzubewahren, um im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt oder eine Behörde Unterlagen zur Verfügung zu haben. Wenn du noch weitere Fragen zu den allgemeinen Personalunterlagen hast, schreib uns gerne und wir helfen dir gerne weiter.

Aufbewahren von Unterlagen für 10 Jahre: Dokumente & Buchhaltung

Du fragst dich, welche Unterlagen du für 10 Jahre aufbewahren musst? Einige Dokumente, die du für mindestens 10 Jahre aufheben solltest, sind Bücher und Aufzeichnungen, Jahresabschlüsse, Inventare, Eröffnungsbilanz, Lageberichte, Organisationsunterlagen und Arbeitsanweisungen. Diese Unterlagen sind besonders wichtig, da sie für die Buchhaltung und Belegnachweis benötigt werden. Für die Steuerprüfungen kann es sogar sein, dass du diese Unterlagen über einen längeren Zeitraum aufbewahren musst. Deshalb solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass du diese Dokumente nicht nur für 10 Jahre aufhebst, sondern sie vor allem auch gut archivierst. Ein sorgsamer Umgang mit diesen Unterlagen kann viele Probleme vermeiden.

Aufbewahren von Arbeitsrechtlichen Unterlagen: Fristen beachten

Du musst dich als Arbeitgeber an einige Regeln halten, wenn es um arbeitsrechtliche Unterlagen geht. Zum Beispiel müssen Arbeitszeugnisse mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Wenn du Gerichtsverfahren betreffende Unterlagen hast, wie zum Beispiel Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile, solltest du diese für 30 Jahre aufheben. Es ist wichtig, dass du diese Fristen einhältst, damit du im Falle einer Kontrolle durch den Staat alles griffbereit hast.

Aufbewahren, Nachweis, Steuerbescheide: Diese Dokumente solltest du behalten

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Du hast schon viele Dinge aufgezählt, die du länger aufbewahren solltest. Es lohnt sich, deine Kontoauszüge als Nachweis aufzuheben, denn da steht viel wichtige Information drin. Auch Steuerbescheide solltest du langfristig aufbewahren. Versicherungsscheine dagegen kannst du erst nach Betragsende in den Papierkorb werfen. Rechnungen sind ein guter Nachweis für Gewährleistungen, die du vielleicht in Anspruch nehmen musst. Mietverträge, Wohnungsübernahme und Arbeitsverträge sind ebenfalls wichtig, um sie im Bedarfsfall vorzulegen. Genauso wie die entsprechenden Gehaltsabrechnungen. Auch Urkunden im Original solltest du behalten. Achte auch auf weitere Einträge, die du nicht übersehen solltest, etwa 0104.1.

Aufbewahrungsfrist für Lohnabrechnungen – 6 Jahre

Du musst Deine Lohnabrechnungen noch länger aufbewahren als gedacht. Denn auch wenn es sich nur um Deine Lohnsteuer handelt, solltest Du die Abrechnungen mindestens sechs Jahre lang aufheben, bevor Du sie entsorgen kannst. Wenn Du beispielsweise Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 hast, solltest Du diese erst ab 2022 entsorgen. Lohnabrechnungen, die Du 2022 erhalten hast, können erst am Ende des Jahres 2028 entsorgt werden. Du siehst also, wie wichtig es ist, Deine Lohnabrechnungen aufzuheben.

Verwalte Nachlass: Wie lange Unterlagen aufbewahren?

Du hast einen Nachlass zu verwalten und fragst Dich, wie lange Du geschäftsrelevante Unterlagen aufbewahren solltest? Als Richtschnur kann hier die in § 195 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgelegte regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren dienen. Da die Verjährungsfrist für viele Ansprüche gilt, ist es ratsam, die Unterlagen mindestens so lange aufzubewahren. Zudem solltest Du Dich über die jeweilige Verjährungsfrist bei bestimmten Ansprüchen informieren, da nicht alle Ansprüche nach drei Jahren verjähren. Einige Ansprüche verjähren erst nach mehreren Jahren oder sogar erst nach mehreren Jahrzehnten. Daher ist es ratsam, die Unterlagen so lange aufzubewahren, bis die Verjährungsfrist für alle möglichen Ansprüche abgelaufen ist.

Fazit

Du darfst Bewerbungen so lange aufbewahren, wie du möchtest. Es gibt keine rechtliche Vorschrift, die festlegt, wie lange du Bewerbungen behalten musst. Es ist jedoch empfehlenswert, die Unterlagen für mindestens sechs Monate aufzubewahren, um im Falle eines Rechtsstreits beweisen zu können, dass du die Bewerbungen ordnungsgemäß behandelt hast.

Du solltest deine Bewerbungsunterlagen so lange aufbewahren, bis du sicher bist, dass du sie nicht mehr brauchst. So kannst du den Nachweis erbringen, dass du dich auf eine bestimmte Stelle beworben hast und du hast auch alle Unterlagen bei Bedarf zur Hand.

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