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Wie lange sollte man eine Krankmeldung aufbewahren? Hier findest du die Antwort!

Hallo liebe Leser! Wenn du krank bist, schickst du deinem Arbeitgeber eine Krankmeldung, damit du deine krankheitsbedingten Fehlzeiten meldest. Aber wie lange solltest du diese Krankmeldung aufbewahren? In diesem Artikel erfährst du, wie lange du deine Krankmeldung aufbewahren musst, um immer auf der sicheren Seite zu sein. Also, lass uns loslegen!

Krankmeldungen sollten so lange aufbewahrt werden, bis die Krankheit ausgestanden ist oder bis die betrieblichen Regelungen anders lauten. In der Regel sollten sie mindestens sechs Monate aufbewahrt werden. Du kannst sie aber auch länger aufbewahren, falls Du willst.

Aufbewahrungsdauer der Vertragsdokumente: 3-10 Jahre

Du solltest deine Vertragsdokumente auf jeden Fall noch drei volle Jahre aufbewahren, empfiehlt Allgemeinanwalt Rotter. Diese Verjährungsfrist ist sehr wichtig, da du nur innerhalb dieser Frist Ansprüche geltend machen kannst. Aber es ist noch wichtiger, wenn du steuerlich abgesetzte Ausgaben hast. Hier gilt eine sechs- oder zehnjährige Aufbewahrungsfrist, damit du dich im Falle einer Prüfung deiner Steuererklärung auf die Dokumente berufen kannst.

Tätigkeitsbericht 2020: Speicherdauer von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen & Fehlzeiten

Du solltest beim Tätigkeitsbericht (2020) den Fall (Ziffer 425) ebenfalls betrachten. Laut dem Bericht betrachtet man eine Speicherdauer von drei Jahren bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Fehlzeiten des Beschäftigten als angemessen. Daher sind diese Daten für einen bestimmten Zeitraum zu archivieren. Geprüft wird das regelmäßig, um zu schauen, ob die Dauer nicht zu kurz oder zu lang gewählt wurde. So kannst du sicher sein, dass du als Beschäftigter immer über deine Rechte informiert bist und deine Fehlzeiten auch nach ein paar Jahren nachvollziehen kannst.

Einfache & sichere Krankmeldung: Digitale Bescheinigungen

Du hast dich also krankgemeldet und erhältst jetzt deine Bescheinigungen elektronisch? Kein Problem, das ist überhaupt kein Hexenwerk. Ab jetzt findet die Krankmeldung vollständig digital statt. Dadurch sparst du dir nicht nur Zeit, sondern auch Aufwand. Du musst nicht mehr drei verschiedene Bescheinigungen, eine für die gesetzliche Krankenkasse, eine für den Arbeitgeber und eine für dich selbst, ausfüllen und versenden. Nun musst du nur noch ein Formular ausfüllen und die Bescheinigung geht direkt an deine Krankenkasse, deinen Arbeitgeber und natürlich zu dir. Durch die digitale Krankmeldung ist es einfacher und schneller als je zuvor. Ein weiterer Vorteil ist, dass du dir keine Gedanken mehr über die Datensicherheit machen musst. Alle deine Daten sind sicher und geschützt, sodass du sie nicht noch einmal eingeben oder versenden musst.

Kann Arbeitgeber Krankschreibung anzweifeln? Ja, nach BAG-Entscheid 2021

Du fragst dich, ob dein Arbeitgeber eine Krankschreibung anzweifeln kann? Ja, das hat das Bundesarbeitsgericht am 8. September 2021 entschieden. Wenn dein Chef also Umstände vorlegen kann, die ernsthafte Zweifel an deiner Erkrankung begründen, dann kann er deine Krankschreibung anfechten. Allerdings muss dein Arbeitgeber dann auch konkret begründen, warum er an deiner Krankheit zweifelt. Dazu muss er zunächst einmal den Verdacht äußern, der ihn zu seinem Zweifel bewegt hat. Anschließend ist es deine Aufgabe, den Verdacht zu entkräften.

 Krankmeldung Zeitraum Aufbewahrung

MDK-Begutachtung: Arbeitsunfähigkeit durch Arbeitgeber überprüfen

Du als Arbeitgeber hast Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit eines deiner Mitarbeiter? Dann kannst du bei der Krankenkasse eine Begutachtung durch den medizinischen Dienst (MDK) beantragen. Dazu musst du in deinem Antrag eine möglichst genaue Beschreibung der Zweifel liefern, die du hast. Diese solltest du durch Tatsachen, wie zum Beispiel Krankmeldungen, Arztberichte oder ähnliches, begründen. Eventuell kannst du auch den betreffenden Mitarbeiter zu einem erneuten Arztbesuch schicken, um die Arbeitsunfähigkeit zu bestätigen.

Krankmeldung: Wie melde ich mich am besten?

Du willst dich krank melden? Dann musst du weder zwischen Telefonat, E-Mail, SMS oder WhatsApp-Nachricht unterscheiden. Eigentlich ist alles erlaubt. Wenn du dich aber per E-Mail krankmeldest, solltest du sicherstellen, dass die Nachricht auch wirklich ankommt. Daher ist es ratsam, im Zweifel noch einmal anzurufen. So kannst du sicher sein, dass deine Krankmeldung auch wirklich angekommen ist.

Aufbewahren von Krankheitsunterlagen: Schütze deine Privatsphäre

Du solltest Krankheitsunterlagen wie zum Beispiel über eine Suchterkrankung nicht in der Personalakte aufbewahren, da es arbeitsrechtlich nicht erlaubt ist, dass diese Unterlagen einem Zugriff ausgesetzt werden. Außerdem könnte der Umfang der Akte durch den Eintrag von Krankmeldungen zu schnell ansteigen. Der Schutz der Privatsphäre ist hier besonders wichtig. Daher solltest du Krankheitsunterlagen separat aufbewahren.

Aufbewahrungsfristen für Lohnabrechnungen einhalten

Du musst alle deine Lohnabrechnungen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren. Denn der Fiskus möchte sichergehen, dass du die korrekte Lohnsteuer bezahlt hast. Hast du also z.B. Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016, kannst du sie ab Anfang 2022 entsorgen. Lohnabrechnungen von 2022 können dann Ende 2028 entsorgt werden. Es ist wichtig, dass du die Aufbewahrungsfrist einhältst, denn es könnten sonst Steuernachforderungen auf dich zukommen. Außerdem ist es sinnvoll, die Lohnabrechnungen in einem Ordner zu sortieren, damit du schnell und einfach darin stöbern kannst, falls du sie doch noch einmal brauchst.

Gehaltsabrechnungen 6 Jahre aufbewahren – So bist du auf der sicheren Seite

Du musst als Arbeitnehmer aufpassen, dass deine Gehaltsabrechnungen sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Diese Frist beginnt mit dem Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres. Das bedeutet, dass Unterlagen aus dem Jahr 2019 am 1. Januar 2026 vernichtet werden dürfen. Es ist wichtig, dass du deine Abrechnungen so lange aufbewahrst, denn nur so bist du auf der sicheren Seite und hast alle relevanten Belege griffbereit. Es lohnt sich also, dass du deine Dokumente sorgfältig aufbewahrst, damit du im Falle einer Prüfung oder eines Rechtsstreits nachweisen kannst, dass du alles korrekt gemacht hast.

Aufbewahrung wichtiger Dokumente für den Fall der Fälle

Du solltest für den Fall der Fälle alle wichtigen Dokumente dein Leben lang aufbewahren. Dazu gehören Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde, aber auch Unterlagen rund um den Kauf oder Bau einer Immobilie, wie beispielsweise ein Notarvertrag. Auch der Kraftfahrzeugschein und -brief sollten immer gut aufbewahrt werden. Einige Unterlagen können auch digital abgespeichert werden, sodass sie jederzeit einfach abrufbar sind. So bist du auf der sicheren Seite und hast alle wichtigen Dokumente zur Hand, wenn du sie mal brauchst.

 Krankmeldung aufbewahren Dauer

Ab Januar 2023: eAU statt gelben Schein – schneller und sicherer

Ab Januar 2023 müssen Arbeitnehmer*innen nicht mehr den gelben Schein für die Krankmeldung nutzen, sondern die sogenannte eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) wird dann Standard. Damit soll eine schnellere und unkompliziertere Abwicklung erreicht werden. Die elektronische Variante kann bequem von zuhause aus ausgefüllt werden und erspart Arbeitnehmer*innen den Gang zum Arzt, um den Schein abzuholen. Dazu kann ein angelegtes Versicherungskonto genutzt werden, um die eAU auf sichere Weise an den Arbeitgeber zu senden. So ist ein schneller und einfacher Ablauf garantiert und ein unkomplizierter, sicherer Umgang mit sensiblen Daten ist gewährleistet.

Aufbewahrungsfristen für arbeitsrechtliche Unterlagen

Für arbeitsrechtliche Unterlagen gibt es einige grundlegende Dinge, die du beachten solltest. Unterlagen wie Arbeitszeugnisse musst du mindestens drei Jahre aufbewahren. Dazu gehören auch Dokumente wie Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge und Kündigungsschreiben. Da manche Arbeitsverhältnisse rechtliche Konsequenzen haben, gilt für Unterlagen wie Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile eine längere Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren. Wenn du unsicher bist, welche Unterlagen du aufheben solltest, kannst du dich an das Arbeitsamt wenden. Dort wird man dir gerne weiterhelfen, damit du alle rechtlichen Anforderungen erfüllst.

Krankmeldung: Attest für Krankenkasse, Arbeitgeber und Arzt

Du bist länger als 6 Wochen krank? Dann ist diese Information für Dich bestimmt. Die Krankenkasse benötigt von Dir ein Attest, das aus mehreren Seiten besteht. Die erste Seite ist für die Krankenkasse. Hier wird die Diagnose jedoch aus Gründen des Datenschutzes nicht vermerkt. Die zweite Seite ist für Deinen Arbeitgeber bestimmt. Und die dritte Seite behält der Arzt für seine Akten. Damit Deine Krankheit bestmöglich behandelt wird, ist es wichtig, dass alle Seiten ausgefüllt und unterschrieben sind.

Anspruch auf Krankengeld bei rechtzeitiger Krankmeldung

Du hast die Krankmeldung an die Krankenkasse geschickt? Prima, denn dann hast du automatisch einen Anspruch auf die Zahlung des Krankengelds. Dafür musst du nichts weiter tun, denn die Krankenkasse prüft beim Eingang der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung deinen Anspruch auf die Auszahlung. Solltest du die Krankmeldung allerdings nicht rechtzeitig einreichen, verlierst du dadurch leider den Anspruch auf das Krankengeld. Achte daher unbedingt auf die Einhaltung der Fristen.

Deine Patientenakte ist nur mit Deiner Zustimmung sichtbar

Du bist Dir nicht sicher, ob Ärzte Deine Patientenakte einsehen können, ohne Dein Einverständnis? Keine Sorge, das ist nicht möglich. Selbst andere Ärzte dürfen Deine Patientenakte nicht lesen, ohne dass Du explizit zugestimmt hast. Dennoch gibt es auch eine Möglichkeit für einen Informationsaustausch zwischen verschiedenen behandelnden Ärzten, sofern Du einverstanden bist. In diesem Fall musst Du allerdings nicht unbedingt Dein Einverständnis geben. Du kannst also beruhigt sein: Deine Patientenakte kann nur von anderen Ärzten eingesehen werden, wenn Du explizit zugestimmt hast.

Krankheitsdaten von Arbeitnehmern: 6 Wochen oder 4 Jahre?

Du weißt nicht, was es mit den Krankheitsdaten von Arbeitnehmern auf sich hat? Dann lass uns mal schauen: Wenn jemand erkrankt und dann länger als 6 Wochen im Jahr nicht arbeiten kann, dürfen Unternehmen auf die Krankheitsdaten der betroffenen Person für bis zu 4 Jahre zurückgreifen. Aber Vorsicht: Erkrankt ein Mitarbeiter und die Fehlzeiten überschreiten nicht 6 Wochen, dann ist es nur für 12 Monate möglich, auf die Krankheitsdaten zurückzugreifen.

Krankheitsbedingte Abwesenheit in Deutschland gestiegen: Investiere in Gesundheit & Wohlbefinden!

Dieses Jahr stellte sich heraus, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt 11,2 Arbeitstage aufgrund von Krankheit abwesend waren. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wurde. Somit ist das Niveau der krankheitsbedingten Abwesenheit 2021 höher als noch im Jahr 2020, als es bei 10,3 Arbeitstagen lag.

Laut der Studie hängt die Abwesenheit mehr oder weniger stark vom Alter der Arbeitnehmer ab. Während junge Erwerbstätige zwischen 15 und 24 Jahren nur 4,2 Tage krankgeschrieben waren, lag die Abwesenheit bei Personen zwischen 55 und 64 Jahren bei 12,6 Tagen. Dies unterstreicht die Bedeutung einer guten Gesundheitsprävention und -förderung für ältere Arbeitnehmer, um sie fit und leistungsfähig zu halten.

Gleichzeitig sind die steigenden Zahlen auch ein Hinweis darauf, dass Unternehmen mehr in die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter investieren müssen, um eine nachhaltige Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie regelmäßige Stressbewältigungsübungen oder ein verlässliches Homeoffice-Konzept. Auf diese Weise kannst Du als Arbeitnehmer dazu beitragen, dass Du und Deine Kollegen fit bleiben und auch in Zukunft gesund arbeiten können.

Mehr als 30 Tage Krankheit: Wann ist Dein Arbeitsplatz gefährdet?

Du fragst Dich, wie oft Du krank sein darfst, ohne dass Dein Arbeitsplatz gefährdet ist? Bis zu 30 Tagen im Jahr ist Dein Arbeitgeber verpflichtet, Dir zu vertrauen und Deine Krankheit zu akzeptieren. Aber wenn Du mehr als 30 Tage (also 6 Wochen) im Jahr krank bist, ist das für Deinen Arbeitgeber unzumutbar. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass Dein Arbeitsplatz in Gefahr ist. Es ist daher wichtig, dass Du so viel wie möglich Deiner Arbeitsleistung erbringst und nur bei wirklich schweren Erkrankungen eine Auszeit nimmst.

Ausfallkosten durch arbeitsunfähige Mitarbeiter minimieren

Du hast es vermutlich schon mal erlebt: Ein Mitarbeiter ist arbeitsunfähig und kann seine Aufgaben nicht erfüllen. Für Unternehmen kann diese Situation mit hohen Kosten verbunden sein. Laut Studien können die Ausfallkosten je Mitarbeiter, der arbeitsunfähig ist, je nach Unternehmen und Position bis zu 400 Euro pro Tag betragen. Besonders schwierig ist es, wenn es sich um eine länger andauernde Erkrankung handelt. In solchen Fällen können sich die Kosten schnell summieren und ein erhebliches finanzielles Risiko für das Unternehmen darstellen. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen Strategien entwickeln, um die Ausfallkosten möglichst gering zu halten. Dazu gehört beispielsweise eine solide Krankenversicherung, die das Unternehmen vor den Folgen arbeitsunfähiger Mitarbeiter schützt. Außerdem können präventive Maßnahmen wie regelmäßige Pausen oder ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter erkrankt, reduzieren. Dadurch können Unternehmen ihre Ausfallkosten auf ein Minimum begrenzen.

Aufbewahrung von Unterlagen für Rentenansprüche sichern

Du, als versicherter Mensch der gesetzlichen Rentenversicherung, solltest Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise so lange aufbewahren, bis dein Rentenanspruch geklärt und bestätigt ist. Dieser Aufwand lohnt sich, denn nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass du alle Ansprüche auf eine Rente nachweisen kannst. Das gilt auch für Personen, die in der Vergangenheit Krankengeld oder Arbeitslosengeld bezogen haben. Für diese Zeiten solltest du unbedingt Bescheinigungen aufheben, um den Bezug des Geldes nachzuweisen.

Fazit

Krankmeldungen solltest du mindestens ein Jahr lang aufbewahren. So hast du immer einen Nachweis, falls du mal ein Attest vom Arzt benötigst. Es kann sogar sinnvoll sein, sie länger aufzubewahren, falls du später mal eine Krankenversicherung wechselst oder deine Steuererklärung machst.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Du als Arbeitnehmer Deine Krankmeldungen mindestens zwei Jahre aufbewahren solltest, um einen Nachweis für Deine Arbeitgeber zu erbringen. So bist Du auf der sicheren Seite und kannst jederzeit nachweisen, dass Du krankgemeldet warst.

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