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Wie lange muss ich als Privatperson meine Steuerunterlagen aufbewahren? Erfahre es jetzt!

Hallo! Wenn du dich gerade fragst, wie lange du als Privatperson deine Steuerunterlagen aufbewahren musst, dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund und du erfährst, wie lange du deine Unterlagen behalten solltest. Also, lass uns anfangen!

Du musst deine Steuerunterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren. Wenn du Fragen zur Steuerpflicht hast, musst du sie aber auf jeden Fall länger aufbewahren. Es ist immer sinnvoll, alle Unterlagen für einen längeren Zeitraum aufzubewahren, besonders wenn sie wichtig sind.

Wichtige Dokumente und Kontakte griffbereit halten

Du solltest immer eine Kopie der wichtigsten Dokumente griffbereit haben, wie zum Beispiel Ausweise, Pässe, Heirats- und Scheidungsurkunden, Altersvorsorge, Sozialversicherungsausweis, Testament und Erbschein. Vergiss nicht, die Kopien all dieser wichtigen Dokumente in einem sicheren Ort aufzubewahren.

Außerdem ist es hilfreich, die Nummern und Namen der Kontakte aufzuschreiben, die man im Notfall anrufen kann, z.B. ein Anwalt, ein Steuerberater, ein Arzt oder ein Bankberater. Auch solltest Du die Namen der Versicherungsgesellschaften aufschreiben, bei denen Du versichert bist, und die Kontaktdaten der wichtigsten Familienmitglieder notieren. So sind alle notwendigen Informationen griffbereit, falls Du sie mal brauchst.

Aufbewahrungsfrist für Steuerbelege: Wie lange muss man sie behalten?

Du hast einen Steuerbescheid erhalten und fragst Dich, wie lange Du die Belege aufbewahren musst? Grundsätzlich gilt, dass Du die Belege bis zum Ablauf der Einspruchsfrist aufbewahren solltest. Die Einspruchsfrist endet einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheids. Wenn Du innerhalb dieser Frist Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegst, musst Du die Belege auch nach dem Abschluss des Verfahrens aufbewahren. Denn die Finanzbehörden können auch nach dem Verfahren noch auf die Belege zugreifen. Daher ist es wichtig, dass Du sie sorgfältig archivierst.

Geschäftsunterlagen 6-10 Jahre aufbewahren – Was gilt es zu beachten?

Grundsätzlich musst Du als Unternehmer fast alle geschäftlichen Unterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren. Dazu gehören beispielsweise Belege, Rechnungen, Quittungen und Verträge. In manchen Fällen sogar länger, denn die meisten Unterlagen können erst nach einer 10-jährigen Frist vernichtet werden. Das gilt zum Beispiel für Rechnungen, die sich auf längerfristige Verträge beziehen oder für Rechnungen, die in einer Steuererklärung berücksichtigt wurden. Die Aufbewahrungsfristen sind abhängig von den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften. Daher ist es wichtig, sich über die Aufbewahrungsfristen genau zu informieren, damit Du Dich an die gesetzlichen Vorgaben hältst.

Aufbewahrung von Daten als Unternehmer: 10 Jahre lang

Du musst als Unternehmer*in alle Daten, die für die Gewinnermittlung relevant sind, 10 Jahre lang aufbewahren. Dazu gehören natürlich die Lohn- und Gehaltsabrechnungen, aber auch alle Arbeitsverträge, Sozialversicherungsnachweise, Lohnsteuerbescheinigungen, Bescheinigungen über den Bezug von Krankengeld oder Mutterschaftsgeld. Ebenso sind auch alle Belege, die den Gewinn und Verlust belegen, relevant und müssen gespeichert werden. Alle Unterlagen müssen daher gut geordnet aufbewahrt werden, damit du jederzeit Zugriff auf die relevanten Informationen hast.

Aufbewahrungsfristen für Privatpersonen bei Steuerunterlagen

5-jährige Aufbewahrungspflicht für Arbeitsdokumente: ArGV1

Du hast eine 5-jährige Aufbewahrungspflicht für alle Arbeitsdokumente, die etwas mit deinem Arbeitsverhältnis zu tun haben. Gemäss Art 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1) musst du Personalien, Beschäftigungsart, Ein- und Austritt, Arbeits- und Pausenzeiten, Ruhezeiten, Lohnzuschläge und medizinische Abklärungen für 5 Jahre aufbewahren. Es ist wichtig, dass du die Unterlagen sorgfältig aufbewahrst, damit du immer einen Nachweis haben kannst, falls es während der Dauer des Arbeitsverhältnisses zu Streitigkeiten kommt.

Aufbewahrungsfristen für Arbeitsunterlagen: 3-30 Jahre

Du musst als Arbeitgeber bestimmte arbeitsrechtliche Unterlagen eine gewisse Zeit aufbewahren. Zum Beispiel Arbeitszeugnisse, die musst Du drei Jahre lang aufheben. Es gibt aber auch Unterlagen, die Du noch länger aufbewahren musst – nämlich 30 Jahre. Dazu zählen Mahnbescheide, Prozessakten und Urteile. Es ist wichtig, dass Du Dich an die vorgeschriebenen Fristen hältst, denn es kann sonst zu Problemen kommen.

Aufbewahrung von ärztlichen Unterlagen: 40 Jahre und mehr

Du musst Deine ärztlichen Unterlagen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge 40 Jahre aufbewahren – vorausgesetzt, Du hast mit krebserzeugenden oder erbgutverändernden Stoffen oder Produkten der Kategorie K1 oder K2 im Sinne der Gefahrstoffverordnung gearbeitet. Wenn Du in einem solchen Bereich tätig warst, kann es wichtig sein, dass Du die Unterlagen noch länger aufbewahrst. Auch wenn Du nicht mehr in solch einem Bereich arbeitest, ist es ratsam, die Unterlagen zu behalten. So hast Du immer alle Unterlagen griffbereit, falls Du sie einmal benötigst.

Aufbewahrungsfrist Steuerunterlagen: Keine Pflicht seit 2013, aber 5 Jahre empfohlen

Du hast deinen Steuerbescheid bekommen und fragst dich, wie lange du ihn und die dazugehörigen Unterlagen aufbewahren musst? Früher war das noch eine Pflicht, aber seit dem Jahr 2013 gibt es für Privatpersonen keine Frist mehr, nach der die Steuerunterlagen aufbewahrt werden müssen. Das bedeutet, dass du sie grundsätzlich entsorgen kannst, sobald dein Steuerbescheid rechtskräftig ist. Allerdings solltest du beachten, dass du die Unterlagen einige Jahre aufbewahren solltest, falls du in Zukunft noch einmal darauf zurückgreifen möchtest. Solltest du das Vermögen, über das du im Jahr der Abgabenerklärung verfügst hast, doch noch einmal in einem späteren Jahr besteuern müssen, kannst du die entsprechenden Unterlagen als Nachweis heranziehen. Daher empfiehlt es sich, die Unterlagen mindestens 5 Jahre lang aufzubewahren.

Kontoauszüge 3 Jahre aufbewahren – wichtig für Nachweise & Steuern

Ist es wirklich nötig, Kontoauszüge drei Jahre lang aufzubewahren? Ja, es ist unbedingt empfehlenswert, Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufzuheben. So hast Du immer einen Nachweis über erbrachte oder erhaltene Zahlungen, sollten diese einmal in Frage gestellt werden. Auch bei Steuern können Kontoauszüge wichtig werden. Es ist eine gute Idee, sie sorgfältig aufzubewahren, damit Du jederzeit darauf zugreifen kannst, falls Du sie brauchst.

Aufbewahrungsfrist für Stromrechnungen verdoppelt: 10 Jahre

Du hast die Stromrechnung für den Monat Juli 2016 bezahlt und dabei eine wichtige Änderung in Kraft gesetzt. Jetzt muss die Stromrechnung 10 Jahre lang aufbewahrt werden. Warum? Weil die Fernsehgebühr auf der Stromrechnung angegeben wird, muss sie den Vorschriften des Zivilgesetzbuches entsprechend 10 Jahre lang aufbewahrt werden. Dies bedeutet, dass die empfohlene Aufbewahrungsfrist für die Stromrechnungen von 5 auf 10 Jahre verdoppelt wurde. Damit hast du eine wichtige Veränderung herbeigeführt. Vergiss also nicht, deine Stromrechnungen für die nächsten 10 Jahre gut aufzubewahren.

 Steuerunterlagen Aufbewahrungsfrist für Privatpersonen

Aufbewahrungsfrist für Unterlagen 2011 – 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022

Ab dem 1. Juli 2021 können alle Unterlagen für das Jahr 2011 vernichtet werden. Beachte dabei bitte, dass die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist auch dann nicht endet, wenn das Finanzamt bis zum 31. Dezember 2022 schriftlich eine Außenprüfung ankündigt. Solltest Du also eine solche Mitteilung erhalten, musst Du die Unterlagen für 2011 weiterhin aufbewahren. Wir empfehlen Dir daher, die Unterlagen in jedem Fall so lange aufzubewahren, bis die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist.

3 Jahre Kontoauszüge & Bankunterlagen aufbewahren

Du solltest deine Kontoauszüge und Bankunterlagen unbedingt mindestens 3 Jahre aufbewahren. Denn im Falle eines Schadens oder einer Reklamation kannst du so belegen, dass du die Neuanschaffungen bezahlt hast. Solltest du einmal eine Garantie beanspruchen müssen, kannst du auf diese Weise nachweisen, dass du deine Aufgaben erfüllt hast. Auf diese Weise kannst du dein Recht auf Gewährleistung oder Garantie geltend machen.

Aufbewahrungsfristen für Unterlagen bis 2021 beachten

Ab dem 01.01.2023 darfst du alle Unterlagen, die das Jahr 2011 betreffen, vernichten. Allerdings musst du diese Dokumente aufbewahren, falls das Finanzamt bis zum 31.12.2022 eine Außenprüfung angekündigt. Dann gilt die Aufbewahrungsfrist weiterhin und du darfst die Unterlagen nicht vernichten. Um sicherzugehen, dass du alle Unterlagen, die du für eine mögliche Außenprüfung aufbewahren musst, griffbereit hast, empfehlen wir dir, dass du dir ein separates Ordnersystem einrichtest. So hast du alles beisammen, falls du es benötigst.

Wichtige Dokumente sorgfältig archivieren

Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde, aber auch Unterlagen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie wie ein Notarvertrag solltest Du unbedingt für immer aufbewahren. Aber auch der Kraftfahrzeugschein und -brief gehören in Deine Dokumentenmappe. Diese Unterlagen benötigst Du vielleicht noch Jahre später, wenn Du zum Beispiel eine Nachlassregelung planst oder einen Weiterverkauf anstrebst. Deshalb ist es wichtig, dass Du sie sorgfältig archivierst.

Aufbewahrungsfrist für Grundstücksunterlagen: 22 Jahre

Du hast gerade ein Grundstück gekauft und fragst Dich, wie lange Du die Unterlagen dazu aufbewahren musst? Die Antwort ist: 22 Jahre! Grundstücksunterlagen unterliegen einer längeren Aufbewahrungsfrist als andere private Steuerunterlagen, für die eine Frist von 7 Jahren gilt. So musst Du, als Grundstücksbesitzer, Deine Unterlagen bis zu einem Zeitraum von 22 Jahren aufbewahren. Dies gilt sowohl für Unterlagen über das Grundstück selbst, als auch für Unterlagen über den Grundstückskauf. Es liegt an Dir, dafür zu sorgen, dass Du die Unterlagen so lange aufbewahrst, wie die Frist vorschreibt. Andernfalls können empfindliche Konsequenzen folgen, also vergiss nicht, daran zu denken!

Lohnabrechnungen 6 Jahre lang aufbewahren!

Du musst auf jeden Fall deine Lohnabrechnungen sechs Jahre lang aufbewahren! Die Abrechnungen aus dem Jahr 2016 darfst du erst ab 2022 entsorgen und diejenigen aus 2022 können erst 2028 weggeworfen werden. Wir empfehlen dir, die entsprechenden Abrechnungen in einem Ordner zu sammeln, damit du sie schnell und einfach findest, wenn du sie mal brauchst. So hast du alles sicher an einer Stelle und kannst sie, wenn die Frist vorbei ist, schnell und problemlos entsorgen.

Aufbewahrung von Buchungsbelegen: 10 Jahre lang!

Du fragst Dich, wie lange Du Bewirtungsbelege, Quittungen und Tankbelege aufbewahren sollst? Alle diese Belege, die Du in Deinem Alltag brauchst, fallen unter den Begriff „Buchungsbelege“ und müssen 10 Jahre lang aufbewahrt werden.

Es ist zwar umständlich, aber der Gesetzgeber verlangt nun einmal, dass Du die Belege aufhebst. So kannst Du immer nachvollziehen, wofür Du Dein Geld ausgegeben hast. Außerdem kommst Du im Falle einer Steuerprüfung nicht in Erklärungsnot.

Es ist daher wichtig, dass Du Dir ein System überlegst, mit dem Du die Belege übersichtlich aufbewahren kannst. So hast Du immer den Überblick und die nötigen Unterlagen zur Hand.

Verjährungsfrist im Nachlass regeln – 3 Jahre laut § 195 BGB

Du hast vor kurzem jemanden verloren und musst nun seinen Nachlass regeln? Dann kann Dir die gesetzliche Verjährungsfrist als Richtschnur dienen. Wie lange Du geschäftsrelevante Unterlagen, die sich im Nachlass befinden, aufheben solltest, erfährst Du in § 195 BGB. Dort ist die regelmäßige Verjährungsfrist auf drei Jahre festgelegt. Es ist aber zu beachten, dass in bestimmten Fällen eine längere Verjährungsfrist gilt. In jedem Fall empfiehlt es sich, die relevanten Unterlagen so lange wie möglich aufzubewahren. Somit hast Du eine größere Sicherheit, spätere Ansprüche noch geltend machen zu können.

10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Rechnungen

des Jahres) des Jahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde.

Du musst als Unternehmer*in jegliche Rechnungen, die du ausgestellt oder erhalten hast, 10 Jahre lang aufbewahren. Die 10-jährige Aufbewahrungsfrist beginnt immer zum Ende des Jahres, in dem die Rechnung erstellt wurde. Das bedeutet, dass du für jede Rechnung, die du im Jahr 2020 ausgestellt oder erhalten hast, diese bis zum 31.12.2030 aufbewahren musst. Da die Aufbewahrungspflicht so lange gilt, solltest du sie unbedingt einhalten, um spätere Probleme zu vermeiden.

Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung für Altersvorsorgeplanung

Hallo Horst, die Deutsche Rentenversicherung bietet eine Reihe an Beratungsangeboten, die Dir helfen können, Deine Altersvorsorge zu planen. Wenn Du schon in Rente bist, kannst Du alle Informationen zu Deiner Rente entsorgen, denn sie sind nicht mehr relevant. Allerdings gibt es auch weitere Beratungsmöglichkeiten, die Dir helfen, einen guten Überblick über Deine finanzielle Situation im Alter zu bekommen. Die Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung helfen Dir, Dich über die aktuellen Rentenbestimmungen zu informieren und Dir einen Überblick über Deine finanziellen Möglichkeiten im Alter zu verschaffen. So kannst Du Dir ein sicheres Rentenalter erarbeiten und Deine finanzielle Zukunft planen.

Zusammenfassung

Du musst als privatperson deine Steuerunterlagen mindestens 10 Jahre lang aufbewahren. Nach Ablauf dieser Zeitspanne kannst du die Dokumente entsorgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du als Privatperson deine Steuerunterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren solltest. So bist du auf der sicheren Seite und hast deine Unterlagen immer griffbereit, wenn du sie mal benötigst.

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