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Wie lange muss man lohnunterlagen aufbewahren? Hier sind die Antworten, die Sie kennen müssen!

Hallo! In diesem Artikel geht es darum, wie lange du deine Lohnunterlagen aufbewahren musst. Wir erklären dir, welche Dokumente du aufbewahren solltest und wie lange du sie aufbewahren musst. Wir hoffen, dass du nach dem Lesen des Artikels ein besseres Verständnis dafür hast, wie lange du deine Lohnunterlagen aufbewahren musst. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib sie uns gerne in die Kommentare. Viel Spaß beim Lesen!

Du musst Lohnunterlagen mindestens drei Jahre lang aufbewahren. Wenn du ein Unternehmen hast, musst du die Lohnunterlagen sogar bis zu zehn Jahre aufbewahren.

Lohnabrechnungen aufbewahren: Aufbewahrungsfristen beachten

Du hast noch Lohnabrechnungen aus 2016 liegen? Dann solltest du dich an die Aufbewahrungsfrist halten und die Unterlagen erst ab 2022 entsorgen, denn ab da sind sie nicht mehr relevant. Aber Achtung: Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2022 solltest du erst 2028 entsorgen. Wenn du also noch Unterlagen in deiner Schublade hast, die älter als sechs Jahre sind, kannst du sie ruhig wegwerfen. So hast du wieder etwas mehr Platz in deiner Unterlagenmappe.

Buchhaltung: 10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Grundlagen

Du solltest bei der Buchhaltung immer auf der sicheren Seite sein. Wenn du unsicher bist, wie lange du bestimmte Unterlagen aufbewahren musst, kannst du dir an folgender Orientierung orientieren: Wenn die Unterlagen als Grundlage für deine Buchungen dienen, ist eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren zu beachten. Ansonsten musst du sie nur 6 Jahre aufbewahren. Es ist also besser, wenn du die Dokumente länger aufhebst, um auf Nummer sicher zu gehen. So kannst du im Falle einer Prüfung immer nachweisen, dass du die Vorschriften eingehalten hast.

Aufbewahrung von Arbeitsdokumenten: 3 Jahre Behalten!

Du solltest die Dokumente deiner Arbeitsverhältnisse unbedingt aufbewahren. Denn es kann immer sein, dass du einmal ein Arbeitszeugnis brauchst oder einen Anspruch auf eine Abfindung geltend machen musst. In solchen Fällen ist es wichtig, dass du die Dokumente der betreffenden Arbeitsverhältnisse aufbewahrst. Gemäß § 195 BGB hast du hierfür in der Regel drei Jahre Zeit. Es empfiehlt sich also, diese Dokumente auf jeden Fall mindestens drei Jahre zu behalten. So bist du auf alle Eventualitäten vorbereitet und kannst im Ernstfall schnell auf die richtigen Unterlagen zurückgreifen.

Aufbewahrungsfristen geschäftlicher Unterlagen: 6-10 Jahre

Du solltest unbedingt darauf achten, dass du alle geschäftlichen Unterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahrst. Manchmal kann es sogar nötig sein, sie über eine 10-jährige Aufbewahrungsfrist hinaus aufzubewahren. Diese Fristen können je nach Land und Situation variieren. Daher musst du immer genau prüfen, welche Regelungen für dich gelten. Wenn du unsicher bist, kannst du auch gerne einen Fachmann zu Rate ziehen. So stellst du sicher, dass du alle gesetzlichen Bestimmungen einhältst.

 Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen

Aufbewahrungsfristen für Unterlagen beachten – 6 Jahre

Du solltest die Unterlagen, die du in deinem Unternehmen erhältst, stets sorgfältig aufbewahren. Denn es gilt eine Aufbewahrungsfrist von 6 Jahren. Dazu zählen empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe, aber auch Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe. Hierbei handelt es sich also um Unterlagen, die du aufgrund der gesetzlichen Vorschrift mindestens 6 Jahre archivieren musst. Dieses Archiv kannst du entweder in Form eines Ordners oder eines digitalen Ordners anlegen. Es ist wichtig, dass du alle Unterlagen sicher und geschützt aufbewahrst, damit du im Ernstfall auf sie zurückgreifen kannst.

Aufbewahrungspflicht von Arbeitsunterlagen: 5 Jahre gemäss ArGV1

Du solltest als ArbeitnehmerIn wissen, dass du gemäss Art 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1) eine Aufbewahrungspflicht von fünf Jahren für arbeitsrechtliche Unterlagen hast. Dies betrifft vor allem Dokumente, die sich auf deine Personalien, Beschäftigungsart, Ein-/Austritt, Arbeits-/Pausen-/Ruhezeiten sowie Lohnzuschläge und medizinische Abklärungen beziehen. Es ist wichtig, dass du deine Unterlagen sorgfältig aufbewahrst, da sie möglicherweise bei einer Prüfung durch den Arbeitsinspektorat benötigt werden. Auch solltest du ein Verzeichnis über alle Dokumente anfertigen. Dieses hilft dir, die Unterlagen im Bedarfsfall schnell wiederzufinden.

Kassenbelege aufbewahren: So lange Privatperson vs. Unternehmer

Du fragst dich, wie lange du Kassenbelege aufbewahren solltest? Wenn du ein Privatperson bist, solltest du deine Kassenbelege so lange behalten, wie dein Garantieanspruch auf eine Ware gilt. Rechnungen über größere Anschaffungen kannst du auch länger aufheben. Aber für Unternehmer und Selbstständige gilt: Belege sollten zehn Jahre aufgehoben werden. Damit du im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt alle relevanten Unterlagen bereithalten kannst. Es ist also wichtig, die Belege gut zu sortieren und an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Kassenzettel: Warum Du ihn brauchst & was er bewirkt

Du fragst Dich, wofür Du den Kassenzettel brauchst? Zum einen kannst Du damit überprüfen, was Dir berechnet wurde und ob der Rechnungsbetrag stimmt. Zum anderen ist der Kassenzettel ein guter Nachweis, wenn Du unbeschädigte Waren in einem Laden umtauschen möchtest. Außerdem kannst Du den Kassenzettel auch bei Reklamationen verwenden. Manche Läden schreiben auf den Kassenzettel auch Garantieinformationen, sodass Du Dir im Falle eines Problems schnell helfen lassen kannst.

Aufheben von Arbeitsverträgen: Warum mindestens 10 Jahre?

Du musst deine Arbeitsverträge mindestens zehn Jahre lang aufheben, auch wenn du einen neuen Job hast. Warum? Es kann sein, dass du noch nachträglich einen Anspruch auf Schadenersatz hast. Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Heidelberg, erklärt: „Es gibt sogenannte verdeckte Schadenersatzansprüche, die erst nach zehn Jahren verjähren. Daher solltest du deine alten Arbeitsverträge mindestens zehn Jahre aufheben, damit du im Fall der Fälle vorbereitet bist und deine Rechte geltend machen kannst.“

Aufbewahrung wichtiger Dokumente – Deine Identität und Eigentumsrechte schützen

Du solltest Dokumente wie Ausweise, Pässe, Heirats- und Scheidungsurkunden, Altersvorsorge, Sozialversicherungsausweis, Testament und Erbschein auf alle Fälle ein Leben lang aufbewahren. Diese Dokumente sind essentiell für Deine persönliche, finanzielle und rechtliche Sicherheit, da sie Nachweise für Deine Identität und Eigentumsrechte liefern. Es ist daher wichtig, dass Du diese Dokumente gut aufbewahrst und regelmäßig überprüfst, ob sie noch gültig sind. So kannst Du sicherstellen, dass Du bei Bedarf immer auf die richtigen Dokumente zurückgreifen kannst.

 Aufbewahrungsfristen von Lohnunterlagen

Dokumente sicher aufbewahren: Rentenbescheide, Arztberichte & mehr

Dir empfehlen wir, Dokumente wie Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde, Kraftfahrzeugschein und -briefe sowie Unterlagen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie wie z.B. Notarverträge aufzuheben, da sie auch noch nach vielen Jahren relevant sein können. In jedem Fall solltest Du die Originalscheine an einem sicheren Ort aufbewahren, z.B. in einem Tresor oder in einer Schatulle. So stellst Du sicher, dass die Dokumente nicht verloren gehen und im Bedarfsfall schnell zur Hand sind.

Aufbewahrung von Bewirtungsbelegen: 10 Jahre!

Du hast vielleicht schon mal von Bewirtungsbelegen, Quittungen oder Tankbelegen gehört. Aber weißt du auch, wie lange man diese aufbewahren muss? Die Antwort lautet: 10 Jahre! Alle diese Belege, die man als Buchungsbelege bezeichnet, müssen also mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Diese Regelung gilt in der Regel für alle Belege, die bei einer Buchführung verwendet werden. Wichtig ist, dass du diese Belege sicher und gut aufbewahrst, damit du sie im Falle einer Prüfung jederzeit vorweisen kannst. Es lohnt sich also, ein wenig Zeit in die richtige Aufbewahrung zu investieren.

Aufbewahrungsfristen für Dokumente als Arbeitgeber

Du musst als Arbeitgeber bestimmte Dokumente über einen bestimmten Zeitraum aufbewahren. Dazu gehören Arbeitszeugnisse, die du mindestens drei Jahre lang aufbewahren musst. Auch wenn ein gerichtliches Verfahren ansteht, müssen die Unterlagen wie Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile für 30 Jahre aufbewahrt werden. Es ist also wichtig, dass du als Arbeitgeber deine Unterlagen sorgfältig und übersichtlich archivierst, um die entsprechenden Fristen einzuhalten.

Unternehmer*in: Aufbewahrungspflicht von Daten 6-10 Jahre

Du hast als Unternehmer*in eine wichtige Pflicht: Alle für die Gewinnermittlung relevanten Daten musst du 10 Jahre lang aufbewahren. Dazu gehören beispielsweise Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge, Sozialversicherungsnachweise, Lohnsteuerbescheinigungen und Bescheinigungen über den Bezug von Krankengeld oder Mutterschaftsgeld. Außerdem musst du alle Belege, die Rückschlüsse auf deine Einkünfte zulassen, für 6 Jahre aufheben, beispielsweise Belege über Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt somit zwischen 6 und 10 Jahren. Vergiss nicht, die Unterlagen sorgfältig abzulegen und ordentlich zu archivieren. So hast du auch in Zukunft stets alle Dokumente griffbereit.

Wie lange solltest du Kontoauszüge aufbewahren?

Du fragst dich, wie lange du deine Kontoauszüge aufheben solltest? Wenn du ein Einkommen unter 500000€ hast, empfehlen wir dir, deine Kontoauszüge mindestens 3 Jahre aufzubewahren. Der Grund dafür ist, dass Alltagsgeschäfte erst nach dieser Frist verjähren. Es kann jedoch vorkommen, dass es sich bei den Geschäften um größere Summen handelt, in solchen Fällen empfiehlt es sich, die Unterlagen 5 Jahre aufzubewahren. Wenn du Unterlagen geschäftlicher Natur hast, solltest du sie bis zu 10 Jahren aufbewahren. Daher ist es immer wichtig, dass du deine Kontoauszüge sorgfältig aufbewahrst und regelmäßig überprüfst.

Kontoauszüge wegwerfen: So schützt Du Deine Daten

Du fragst Dich, ob Du alte Kontoauszüge wegwerfen kannst? Das hängt ein bisschen davon ab, auf welchem Weg Du die Kontoauszüge erhalten hast. Wenn Du sie über den Kontoauszugdrucker erhalten hast, dann kannst Du sie im Restmüll entsorgen. Wenn Du sie aber über das Online-Banking auf Papier ausgedruckt hast, dann solltest Du sie ins Altpapier geben. Es ist wichtig, dass Du Dich an diese Regeln hältst, um Deine Daten zu schützen und zu verhindern, dass sie von Unbefugten eingesehen werden. Es ist auch ratsam, dass Du Deine Kontoauszüge regelmäßig prüfst, um sicherzustellen, dass alles korrekt ist. Bei Ungereimtheiten solltest Du schnellstmöglich Kontakt zu Deiner Bank aufnehmen. Auf diese Weise kannst Du sicherstellen, dass Dein Konto immer geschützt ist.

Aufbewahrung wirtschaftlicher Unterlagen: 6 Jahre nötig

Du musst als Unternehmer für sechs Jahre alle wirtschaftlichen Unterlagen aufbewahren, die für die Besteuerung von Bedeutung sind. Dazu gehören empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe, Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe sowie sonstige Unterlagen. Dies ist nötig, um im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt alle relevanten Informationen vorlegen zu können. Daher ist es wichtig, dass Du alle Unterlagen sorgfältig und aufbewahrst und sie der aktuellen Rechtslage anpasst.

So schützt du deinen Rentenanspruch: Unterlagen aufbewahren

Du solltest als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung unbedingt deine Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise aufbewahren, bis du deinen Rentenanspruch geklärt und bestätigt hast. Auch Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld solltest du nicht vernachlässigen. Es ist wichtig, dass du sie für den späteren Nachweis bei deiner Rentenversicherung aufhebst.

3 Jahre Unterlagen aufbewahren: Arbeitszeugnis & Schadenersatzansprüche

Du solltest Unterlagen, die einen arbeitsrechtlichen Anspruch belegen, unbedingt 3 Jahre lang aufbewahren. Denn ausgeschiedene Mitarbeitende haben in diesem Zeitraum noch die Möglichkeit, ein Arbeitszeugnis anzufordern oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Daher ist es wichtig, dass du alle relevanten Unterlagen aufbewahrst. So hast du im Falle einer Klage oder eines Anspruchs Beweise zur Hand und kannst entsprechend reagieren.

Einreichen des Originals: Bestätigter Beweiswert vor Gericht

Du hast ein wichtiges Dokument, das du vor Gericht einreichen musst? Dann solltest du auf jeden Fall das Original einreichen. Denn laut Stiftung Warentest haben Handybilder, Scans oder Kopien nicht den gleichen Beweiswert wie das Originale Dokument. Das bedeutet, dass sie vor Gericht nicht als Urkunde anerkannt werden. Ein Zivilprozess wird nur dann bewiesen, wenn das Original eingereicht wird. Daher solltest du das Originaldokument bei der Gerichtsverhandlung vorlegen, um eine rechtskräftige Entscheidung zu erhalten.

Zusammenfassung

Du musst Lohnunterlagen für mindestens drei Jahre aufbewahren. Nach Ablauf dieser Frist kannst du diese vernichten. Es ist wichtig, dass du sie aber zu dem Zeitpunkt aufbewahrst, damit du im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt alle Unterlagen vorlegen kannst.

Du musst Lohnunterlagen für die letzten drei Jahre aufbewahren. Nach dieser Zeitspanne ist es ratsam, die Unterlagen zu vernichten. So stellst du sicher, dass deine Daten geschützt sind und du deine Unterlagen auf dem neuesten Stand hast.

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