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Wie lange muss man Quittungen aufbewahren? Alles, was du wissen musst!

Hallo! Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie lange du deine Quittungen aufbewahren musst? Ich denke, viele von uns denken nicht darüber nach, aber die Wahrheit ist, dass es wichtig ist, sie richtig zu verwalten. In diesem Blog werde ich dir erklären, wie lange du die Quittungen aufbewahren musst und warum es wichtig ist, dass du dies tust. Also, schauen wir mal, was du wissen musst!

Das kommt drauf an. Grundsätzlich solltest du Quittungen so lange aufbewahren, wie du sie brauchen kannst. Meistens brauchst du sie ein Jahr lang, aber da kann es Unterschiede geben. Am besten fragst du bei deinem Steuerberater nach, der kann dir bestimmt mehr dazu sagen.

Aufbewahrungsdauer Kassenbelege: Gilt für Privatpersonen & Unternehmen

Du fragst dich, wie lange du deine Kassenbelege aufbewahren musst? Für Privatpersonen gilt: Halte die Kassenbelege so lange auf, wie der Garantieanspruch auf eine Ware gilt. Besonders wenn du größere Anschaffungen getätigt hast, empfiehlt es sich, die Belege noch länger aufzubewahren. Unternehmen und Selbstständige müssen Rechnungen, Quittungen und andere Belege hingegen 10 Jahre lang archivieren. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du die Ausgaben als Betriebsausgaben abrechnen möchtest. So kannst du sicherstellen, dass du jederzeit deine Nachweise vorlegen kannst.

Kassenzettel & Quittungen: Nachweis für Einkäufe und Umtausch

Du benötigst den Kassenzettel, um deine Einkäufe nachzuweisen. Auf dem Beleg kannst du überprüfen, was dir berechnet wurde und ob der Rechnungsbetrag stimmt. Außerdem ist der Kassenzettel beim Umtausch von unbeschädigter Ware unerlässlich. Als Nachweis bekommst du bei manchen Einkäufen auch eine Quittung ausgestellt. Es ist ratsam, diese zu behalten und aufzubewahren, damit du im Falle eines Umtauschs nachweisen kannst, dass du die Ware bezahlt hast.

Originaldokumente für Gerichtsbeweise: Stiftung Warentest empfiehlt

Du solltest auf keinen Fall auf das Risiko eingehen, einen Scan oder eine Kopie als Beweis vor Gericht vorzulegen. Stattdessen ist es besser, das Original zu verwenden. Laut Stiftung Warentest haben Scans oder Fotokopien nicht den gleichen Beweiswert wie das Original. Das bedeutet, dass sie vor Gericht nicht anerkannt werden. Wenn du also vor Gericht ein Dokument als Beweis vorlegen möchtest, dann solltest du gut darauf achten, dass du das Original verwendest. So kannst du sicherstellen, dass du vor Gericht bestmöglich geschützt bist.

Geschäftliche & private Unterlagen digital archivieren

Du als Gewerbetreibender bist gesetzlich dazu verpflichtet, bestimmte Dokumente zu archivieren. Zum Beispiel Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Handelsbücher. Auch im privaten Bereich ist es wichtig, Steuer- und Bankunterlagen, Rechnungen und Belege aufzubewahren. Diese Dokumente solltest du sorgfältig und gut lesbar archivieren, um sie jederzeit griffbereit zu haben. Eine gute Möglichkeit dafür ist es, sie digital abzuspeichern und, falls gewünscht, in Papierform aufzubewahren. So hast du deine Unterlagen immer griffbereit und musst nie lange nach etwas suchen.

 Quittungen aufbewahren - Wie lange?

Kassenbons zerstören: Warum ein Schredder P3, P4 oder P5 sinnvoll ist

Tja, du bist dir sicher, dass du deinen Kassenbon entsorgen willst? Dann solltest du ihn unbedingt zerstören, bevor er auf den Müll wandert. Ein Schredder der Klasse P3 ist dafür absolut ausreichend, wenn nicht sogar ein P4 oder sogar ein P5. Denn im Kassenbon befinden sich schließlich personenbezogene Daten, die nicht in die falschen Hände geraten dürfen. Daher ist es wichtig, dass du deine Kassenbons regelmäßig schredderst, um deine Daten zu schützen. So kannst du sichergehen, dass deine Daten nicht missbraucht werden.

Offene Ladenkasse in Deutschland auch 2022 erlaubt – Wahlmöglichkeit für Unternehmen

Auch im Jahr 2022 ist die offene Ladenkasse eine gängige Methode, um Geschäfte zu tätigen. Das bedeutet, dass Unternehmer:innen hierzulande die Wahl haben, ob sie eine Kasse führen möchten oder nicht. Dies ist auch in Österreich nicht anders, allerdings ist dort die Führung einer elektronischen Kasse Pflicht. In Deutschland gibt es jedoch keine solche gesetzliche Verpflichtung.

Demnach können Unternehmer:innen in Deutschland frei entscheiden, ob sie eine Kasse führen möchten oder nicht. Da die offene Ladenkasse eine einfache Methode ist, Transaktionen zu dokumentieren, ist sie nach wie vor eine beliebte Wahl. Sie ermöglicht es Einzelhändlern, Umsatz und Erträge über ein Rechnungsbuch oder ein Kassenbuch zu verfolgen. Dazu benötigt man lediglich Stift und Papier.

Abschließend kann man sagen, dass die offene Ladenkasse auch 2022 noch erlaubt ist und Unternehmer:innen deshalb die Wahl haben, ob sie eine Kasse führen möchten oder nicht. Allerdings ist es ratsam, für eine korrekte Buchhaltung eine Kasse zu nutzen, da sie die Aufzeichnungen über Transaktionen deutlich vereinfacht.

Aufbewahrung von Rechnungen und Belegen: UstG §14b und Verjährungsfrist

Du musst als Privatperson Rechnungen und Belege über steuerpflichtige Leistungen mindestens zwei Jahre lang aufbewahren. Das schreibt das Umsatzsteuergesetz, kurz UstG, im § 14b Abs. 1 S. 5 Nr. 1 vor. Zu beachten ist, dass du auch nach Ablauf der zwei Jahre noch auf die Unterlagen zugreifen können musst, falls diese vom Finanzamt angefordert werden. Diese können dann bis zur Verjährungsfrist aufbewahrt werden. Diese beträgt in der Regel drei Jahre. Du solltest daher eine sichere Art der Aufbewahrung wählen, zum Beispiel durch das Führen eines Ordners, in dem du die Unterlagen nach Datum sortiert ablegst.

Lohnabrechnungen: Warum Aufbewahrung 6 Jahre lang Pflicht ist

Du hast sicher schon mal von Lohnabrechnungen gehört. Diese Dokumente sind für deine Finanzen von besonderer Bedeutung. Denn hierin siehst du, wie viel Lohnsteuer deinem Arbeitgeber berechnet wird, die du im Endeffekt bezahlst. Deshalb hat der Gesetzgeber eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für Lohnabrechnungen gesetzt. Das bedeutet, dass dein Arbeitgeber alle deine Gehaltsabrechnungen sechs Jahre lang aufbewahren muss. Die Aufbewahrung dient auch dem Schutz der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, da im Falle eines Rechtsstreits die Abrechnungen als Beweismittel herangezogen werden können. Auf diese Weise hast du als Arbeitnehmer die Sicherheit, dass deine Lohnabrechnungen jederzeit zur Verfügung stehen.

Aufbewahrungsfristen: 6-10 Jahre geschäftliche Unterlagen archivieren

Du musst bei geschäftlichen Unterlagen einiges beachten. Grundsätzlich gilt, dass du diese mindestens 6 Jahre lang aufbewahren musst. Manche Dokumente, wie zum Beispiel Lohnunterlagen, solltest du sogar bis zu 10 Jahre archivieren. Denn nur so bist du vor eventuellen Problemen mit Behörden, Kunden oder Geschäftspartnern geschützt. Achte also darauf, dass du deine Unterlagen ordentlich aufbewahrst und sie nicht vor Ablauf der Frist vernichtest. So bist du auf der sicheren Seite.

Aufbewahrungspflicht für Unterlagen über Mitarbeitende nach ArGV1

Du musst als Arbeitgeber einiges an Unterlagen über Deine Mitarbeitenden aufbewahren. Laut Art 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1), musst Du Dokumente, die sich zu Personalien, Beschäftigungsart, Ein- und Austritt der Mitarbeitenden, Arbeits- und Pausenzeiten, Ruhezeiten, Lohnzuschläge und medizinische Abklärungen äussern, mindestens fünf Jahre aufbewahren. Das heisst, dass Du die betreffenden Unterlagen in deinem Unternehmen für mindestens fünf Jahre aufbewahren musst. Es ist wichtig, dass Du Dich an diese Aufbewahrungspflicht hältst und die Unterlagen sicher aufbewahrst. So kannst Du immer auf die nötigen Dokumente zurückgreifen, falls es zu Rechtsstreitigkeiten kommen sollte.

 Quittungen aufbewahren - wie lange?

Wie lange musst Du den Kaufvertrag Deines Autos oder Motorrads aufheben?

Du fragst Dich, wie lange Du den Kaufvertrag Deines Autos oder Motorrads aufheben musst? Grundsätzlich ist es so, dass man den Vertrag für ein Pkw oder Motorrad drei Jahre lang aufbewahren sollte. Diese Regel gilt sowohl für Neu- als auch Gebrauchtfahrzeuge. Aber auch wenn drei Jahre die gesetzliche Frist sind, kann es nicht schaden, den Vertrag länger aufzubewahren. Solltest Du jemals rechtliche Probleme mit Deinem Fahrzeug bekommen, kannst Du mit dem Kaufvertrag belegen, dass Du es einwandfrei gekauft hast. Deshalb empfehlen wir Dir, den Vertrag auf jeden Fall über einen längeren Zeitraum hinweg aufzubewahren.

Aufbewahrungsfrist für Kontoauszüge – 3 Jahre bei <500.000€ Einkommen

Du fragst Dich, wie lange Du Deine Kontoauszüge aufbewahren solltest? Wenn Du ein Einkommen unter 500.000€ hast, dann empfehlen Experten, dass Du die Kontoauszüge 3 Jahre lang aufbewahrst. Damit bist Du auf der sicheren Seite, denn bei Alltagsgeschäften verjähren sie erst nach dieser Frist. Du kannst aber auch noch länger aufbewahren, wenn Du möchtest. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Kontoauszüge nicht zu früh wegzuwerfen, da sie wichtige Informationen enthalten, die Du im Falle einer Prüfung vorlegen könntest.

Reklamation mangelhafter Ware ohne Kassenbon: Tipps & Hinweise

Dieser gilt grundsätzlich auch ohne Kassenbon. Wenn die Ware mangelhaft ist, kannst Du Dich auf das Gesetz berufen und den Mangel reklamieren, auch wenn Du keine Belege mehr vorweisen kannst. In einem solchen Fall ist es jedoch ratsam, das Geschäft, in dem die Ware gekauft wurde, darüber zu informieren. So kann das Geschäft den Verkaufsvorgang nachvollziehen und überprüfen, ob es sich bei der Ware wirklich um ein Produkt des jeweiligen Herstellers handelt. Außerdem kannst Du mit einer Reklamation auch nachweisen, dass der Mangel nicht auf Deine unsachgemäße Behandlung zurückzuführen ist. Wenn Du also eine mangelhafte Ware reklamieren möchtest, kannst Du dies auch ohne Kassenbon machen. Allerdings solltest Du das Geschäft über den Vorfall informieren, um einen Nachweis zu erhalten.

10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Rechnungen, Quittungen und Belege

Du solltest deine Rechnungen, Quittungen und Belege unbedingt 10 Jahre aufbewahren. Die allgemeine Verjährungsfrist für Forderungen beträgt nämlich eben genau diese 10 Jahre. Auch wenn du denkst, dass du die Dokumente nicht mehr brauchst, solltest du sie lieber aufheben. Denn man weiß ja nie, ob sie doch noch mal gebraucht werden. Vielleicht hast du ja noch einen Anspruch, den du vor Ablauf der Frist geltend machen kannst. Daher ist es besser, wenn du die Belege sicherheitshalber aufhebst.

Thermopapiere im Restmüll entsorgen: UBA-Empfehlung

Thermopapiere sind sehr häufig in Kassenbons enthalten. Diese Art von Papier ist mit Chemikalien beschichtet, die es hitzebeständig machen. Da die Beschichtung ein gesundheitliches Risiko darstellen kann, empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA), alle Thermopapiere im Restmüll zu entsorgen. Damit wird vorgebeugt, dass die Chemikalien in die Umwelt gelangen. Und auch Recycling ist nicht möglich, da die Beschichtung die Wiederverwertung verhindert.

Aus diesem Grund ist es ratsam, Kassenbons nach dem Gebrauch direkt im Restmüll zu entsorgen. So können wir sicherstellen, dass die Chemikalien nicht in die Umwelt gelangen und auch kein unnötiger Müll entsteht.

Aufbewahren und Entsorgen von Kontoauszügen: Fristen beachten

Du solltest deine Kontoauszüge unbedingt aufbewahren und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gründlich entsorgen. Die Fristen, die du beachten musst, sind 10 Jahre für Geschäftskonten und 3 bis 6 Jahre für Privatkonten. Dann kannst du sie schreddern und entsorgen. Normales Papier kannst du in den Papiermüll werfen, während Thermopapier üblicherweise in die Restmülltonne gehört. Es ist wichtig, dass du die Kontoauszüge nur nach Ablauf der gesetzlichen Fristen entsorgst, da du im Zweifelsfall immer einen Nachweis des Einkommens erbringen musst.

Aufbewahren wichtiger Dokumente: Kontoauszüge, Ausweise & Co.

Du solltest so einige Dokumente dein Leben lang aufbewahren. Dazu gehören Ausweise, Pässe, Heirats- und Scheidungsurkunden, Altersvorsorge, Sozialversicherungsausweis, Testament und Erbschein. All diese Dokumente sind wichtig, da sie eine wichtige Rolle in deiner persönlichen Vermögensplanung und Steuerpflicht spielen. Es lohnt sich also, sie sicher und in gutem Zustand aufzubewahren. Eine weitere Dokumentation, die du aufbewahren solltest, sind deine Kontoauszüge. Diese sind nicht nur für die Steuererklärung wichtig, sondern können auch als Beweis dienen, wenn du an einen unbekannten Ort ziehst oder ein Kredit beantragst. Achte also darauf, regelmäßig Kontoauszüge zu erhalten und sie sorgfältig aufzubewahren.

Aufbewahrungspflicht für Arbeitsunterlagen: 3-30 Jahre

Du musst auf jeden Fall Arbeitszeugnisse und alle anderen arbeitsrechtlichen Unterlagen für mindestens drei Jahre aufbewahren. Dazu zählen Dokumente wie Arbeitsverträge, Lohnunterlagen, Abmahnungen und Kündigungen. Wenn du Unterlagen hast, die gerichtliche Verfahren betreffen, musst du sie 30 Jahre lang aufbewahren. Das gilt beispielsweise für Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile. So bist du auf der sicheren Seite, falls es irgendwann mal zu einem Rechtsstreit kommt.

Kontoauszüge wegwerfen: Ja, aber Aufbewahrung empfohlen

Du fragst Dich, ob Du alte Kontoauszüge wegwerfen kannst? Ja, das kannst Du. Wenn Deine Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker stammen, solltest Du sie im Restmüll entsorgen. Ausdrucke aus dem Online-Banking auf Papier kannst Du ins Altpapier geben.

Es ist aber ratsam, die Kontoauszüge nicht sofort wegzuwerfen, sondern einige Monate aufzubewahren. So hast Du im Falle eines Fehlers, ein Problem mit einer Abbuchung oder eine Frage zu einem Eintrag die Möglichkeit, schnell nachzuschauen und den Sachverhalt zu klären. Außerdem können die Kontoauszüge gut als Beweis dienen, falls es zu einer Auseinandersetzung mit einem Unternehmen kommt.

Lebenslang wichtige Unterlagen sicher aufbewahren

Eine lebenslange Aufbewahrung empfiehlt sich für wichtige Unterlagen wie Rentenbescheide, Arztberichte, Befunde, aber auch den Kraftfahrzeugschein und -brief. Diese sind nicht nur für dich selbst, sondern auch für deine Familie wichtig. Aber auch Unterlagen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie, wie z.B. ein Notarvertrag, solltest du aufbewahren. Dabei kannst du die Unterlagen gerne digital ablegen, aber auch in Papierform. So hast du deine wichtigen Dokumente sicher verwahrt.

Zusammenfassung

Du musst Quittungen mindestens ein Jahr aufbewahren. Für manche Rechnungen, wie z.B. Miete oder Unterhaltszahlungen, ist es sogar wichtig, sie länger aufzubewahren. Es kann auch sinnvoll sein, sie auf Dauer zu behalten, falls du später einmal nachweisen musst, dass du eine Zahlung geleistet hast.

Du musst deine Quittungen so lange aufbewahren, bis du sicher bist, dass du sie nicht mehr benötigst. Es ist immer eine gute Idee, Quittungen für mindestens ein Jahr aufzuheben, um sicherzustellen, dass du alle deine Einkäufe nachverfolgen kannst.

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