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Wie lange muss man Steuererklärungen aufbewahren? Erfahre jetzt, wie lange die Aufbewahrungsfrist ist!

Hey du,
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, wie lange du deine Steuererklärungen aufbewahren musst? Wenn du dir darüber unsicher bist, keine Sorge – du bist nicht alleine! In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie lange man Steuererklärungen aufbewahren muss.

Du musst deine Steuererklärungen für die letzten sechs Jahre aufbewahren. Dann hast du alles, was du brauchst, falls das Finanzamt mal nachprüfen will.

Ertragssteuern: Festsetzungsfrist von vier Jahren beachten

Bei Ertragssteuern wie der Einkommenssteuer besteht eine Festsetzungsfrist von vier Jahren. Diese beginnt nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuerschuld entstanden ist. § 170 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) besagt, dass die Steuerbehörden innerhalb von vier Jahren die Steuer festsetzen müssen. Sobald die vier Jahre abgelaufen sind, können keine Ertragssteuern mehr festgesetzt werden. Ausnahmen bilden jedoch Verjährungsfälle, in denen die Steuerschuldner über einen längeren Zeitraum hinweg nicht auf ihre Steuerpflichten hingewiesen wurden. Doch auch in diesen Fällen erlischt die Steuerpflicht nach Ablauf der vier Jahre. Daher ist es für Dich als Steuerpflichtigen wichtig, stets auf die eigene Steuerpflicht zu achten und diese rechtzeitig zu erfüllen.

Steuerbescheid mind. 10 Jahre aufheben – Sicherheit gewährleisten

Du solltest den endgültigen Steuerbescheid mindestens zehn Jahre lang aufheben. Das ist wichtig, da das Finanzamt bis zu dieser Frist eine Steuerhinterziehung gegen dich ahnden kann. Daher empfiehlt es sich, den Steuerbescheid länger als zehn Jahre aufzubewahren. Dir steht es natürlich frei, den Steuerbescheid auch längerfristig aufzuheben. So bist du immer auf der sicheren Seite.

Aufbewahrungsfristen für geschäftliche Unterlagen: 6-10 Jahre

Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass bestimmte geschäftliche Unterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahrt werden müssen. Die meisten Unterlagen müssen sogar erst nach einer 10-jährigen Aufbewahrungsfrist vernichtet werden. Das heißt, dass man Unterlagen, die man unter Umständen noch brauchen könnte, bis zu 10 Jahre lang aufbewahren muss. Es ist wichtig, dass du die Aufbewahrungsfristen einhältst, denn bei Nichteinhaltung drohen Ordnungsgelder. Daher solltest du dir einen Überblick über die jeweiligen Fristen verschaffen und regelmäßig deine Unterlagen aufräumen. So bist du auf der sicheren Seite.

Lohnabrechnungen: Aufbewahrungsfrist von 6 Jahren beachten

Du hast Lohnabrechnungen, die deine Lohnsteuer betreffen? Dann solltest du wissen, dass für diese eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren gilt. Das heißt, dass Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 spätestens 2022 entsorgt werden dürfen. Und wenn du 2022 Lohnabrechnungen erhältst, kannst du diese erst ab Ende 2028 entsorgen. Damit du nicht den Überblick verlierst, kannst du dir am besten einen Kalender an die Wand hängen oder einen Eintrag im Terminkalender machen. So verpasst du kein Datum mehr und hast immer den Überblick, welche Lohnabrechnungen wann entsorgt werden dürfen.

 Steuererklärungen aufbewahren - wie lange

Kontoauszüge 3-6 Jahre lang aufbewahren

Du solltest deine Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufheben. So bist du auf der sicheren Seite, falls du nachweisen musst, dass du Rechnungen oder andere Zahlungen getätigt hast. Egal, ob du von der Ausnahmeregelung betroffen bist oder nicht, sechs Jahre ist die allgemein gültige Aufbewahrungsfrist für deine Unterlagen. So hast du deine Kontoauszüge immer griffbereit, falls du sie benötigst.

Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen beachten (50 Zeichen)

Ab dem 1. Januar 2023 kannst Du viele Unterlagen, die für die Steuer relevant sind, entsorgen. Dabei musst Du beachten, dass die Aufbewahrungsfrist immer mit dem Ende des Kalenderjahres beginnt, in dem die letzte Eintragung in die Unterlage gemacht wurde oder in dem die Unterlage erstellt wurde. Es ist wichtig, dass Du die Unterlagen fristgerecht vernichtest, da Du ansonsten aufgefordert werden kannst, die Unterlagen für einen längeren Zeitraum aufzubewahren. Des Weiteren empfiehlt es sich, eine Liste mit allen Unterlagen zu erstellen, die vernichtet werden sollen, um eine bessere Übersicht zu haben.

Verjährungsfristen für Steuerschuldverhältnisse: Wie lange?

Grundsätzlich kann es passieren, dass Ansprüche aus einem Steuerschuldverhältnis nach einer bestimmten Zeit verjähren. Wie lange genau, ist in Paragraf 228 der Abgabenordnung geregelt. Normalerweise beträgt die Frist für die Verjährung fünf Jahre. Allerdings werden bei Straftaten wie Steuerhinterziehung, Schmuggel oder Hehlerei die Ansprüche erst nach zehn Jahren verjähren. Es lohnt sich also, sich über die Verjährungsfristen zu informieren, um die Ansprüche nicht zu verlieren.

So kannst du freiwillig Steuererklärungen einreichen

Du hast Glück, wenn du die letzten vier Jahre nicht verpflichtet warst Steuererklärungen einzureichen, denn dann kannst du diese freiwillig nachträglich einreichen. Allerdings musst du dann die Steuererklärungen für alle vier Jahre auf einmal einreichen. Dafür hast du dann aber auch die Möglichkeit, eventuell zuviel gezahlte Steuern zurückzuerhalten. Auch kannst du die Vorjahre nutzen, um eventuell einen höheren Steuerabzug zu bekommen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten. Zum Beispiel, dass du die Unterlagen für jedes Jahr vollständig einreichst, bevor du mit einem neuen Jahr beginnst. Auch musst du alle Steuererklärungen innerhalb der gesetzlichen Fristen einreichen. Wenn du die Fristen überschreitest, kann es zu einer Sanktion kommen. Also lass dir am besten genug Zeit um alles richtig zu machen und nimm dir einen Steuerberater oder eine*n Steuerberater*in, falls du Hilfe brauchst. So kannst du sicher sein, dass du alles richtig machst und kein Risiko eingehst.

Aufbewahrungsfristen für Arbeitsunterlagen: Was du beachten musst

Du musst als Arbeitgeber einige Dokumente rund um das Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß aufbewahren. Wichtig ist, dass Du die richtige Aufbewahrungsfrist kennst, damit Du Dich an die gesetzlichen Vorgaben hältst. Arbeitszeugnisse und andere Bescheinigungen, die zum Arbeitsverhältnis gehören, musst Du drei Jahre lang aufbewahren. Sollten gerichtliche Verfahren in Bezug auf das Arbeitsverhältnis eingeleitet werden, musst Du die Unterlagen wie Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile 30 Jahre aufbewahren. So stellst Du sicher, dass Du alle relevanten Unterlagen jederzeit parat hast und rechtlich auf der sicheren Seite bist.

Aufbewahrungsfristen von Patientenunterlagen: 10 Jahre

Du hast Patientenunterlagen aus einer Praxis und weißt nicht, wie lange du sie aufbewahren sollst? Eine gesetzliche Regelung gibt vor, dass du die Daten von verstorbenen Patienten nur 10 Jahre aufbewahren musst. Diese Frist ist in der Regel ausreichend, da nicht davon auszugehen ist, dass die Rechtsnachfolger und Erben nach so langer Zeit noch Ansprüche geltend machen. Natürlich kannst du die Unterlagen auch länger lagern. Es besteht aber keine gesetzliche Pflicht dazu. Denke aber daran, dass du die Patientendaten auf jeden Fall so sicher wie möglich aufbewahren solltest.

 Aufbewahrungsfrist für Steuererklärungen

So lange solltest Du Kontoauszüge aufbewahren

Du fragst Dich, wie lange Du Deine Kontoauszüge aufheben solltest? Wenn Du beweisen musst, dass Du eine Zahlung erhalten oder erbracht hast, ist es empfehlenswert, die Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufzuheben. Natürlich kannst Du Deine Kontoauszüge auch länger aufbewahren, wenn Du dies für sinnvoll erachtest. Wenn Du Dir unsicher bist, wann Du welche Kontoauszüge entsorgen kannst, kannst Du Dich jederzeit an Deine Bank wenden. Die Mitarbeiter dort helfen Dir gerne weiter und können Dir sagen, wie lange Du welche Kontoauszüge aufbewahren musst. So hast Du immer einen sicheren Überblick über Deine Finanzen und kannst bei Bedarf leicht belegen, dass Du bestimmte Zahlungen erbracht oder erhalten hast.

Aufbewahrungsfrist von Rechnungen für Grundstücksleistungen: 5 Jahre

Für Privatpersonen ist zwar keine gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren vorgesehen. Trotzdem empfiehlt es sich, Rechnungen, die für Leistungen am eigenen Grundstück ausgestellt wurden, für fünf Jahre aufzubewahren. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sich auf die Gewährleistungspflicht des Dienstleisters berufen möchte. Denn die Rechnungen dienen dann als Beweismittel, um nachzuweisen, dass man tatsächlich eine bestimmte Leistung in Anspruch genommen hat. Deshalb ist es sinnvoll, die Rechnungen über einen Zeitraum von fünf Jahren aufzubewahren.

So bewahrst du Rentenversicherungsunterlagen auf

Du solltest unbedingt Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise aufbewahren, wenn Du versichert bist in der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese Dokumente können Dir später helfen, Deinen Rentenanspruch zu belegen und zu bestätigen. Auch wenn Du zum Beispiel Kranken- oder Arbeitslosengeld beziehst, solltest Du entsprechende Bescheinigungen nicht wegwerfen, sondern archivieren. Auf diese Weise hast Du alle Unterlagen, die Du für einen eventuellen Rentenantrag benötigst, immer griffbereit.

Kontoauszüge entsorgen: So schützt Du Deine Privatsphäre!

Du solltest Deine Kontoauszüge also entsprechend entsorgen. Wenn es sich bei Deinen Kontoauszügen nur um Ausdrucke aus dem Online-Banking handelt, kannst Du sie bedenkenlos beim Altpapier entsorgen. Natürlich ist es ebenfalls möglich, sie im Restmüll zu entsorgen. Bevor Du jedoch die Kontoauszüge entsorgst, solltest Du sicherstellen, dass alle sensiblen Daten unleserlich gemacht sind. So kannst Du sichergehen, dass Deine Privatsphäre geschützt ist.

Lebenslang wichtige Unterlagen aufbewahren

Du solltest Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde, den Kraftfahrzeugschein und -brief, sowie alle Unterlagen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie, wie z.B. ein Notarvertrag, lebenslang aufbewahren. Zudem solltest Du dir auch Kopien von bestimmten Dokumenten, wie z.B. Geburtsurkunden, Heiratsurkunden und Abiturzeugnissen machen und diese ebenfalls aufheben. Diese Dokumente sind wichtig für viele Anlässe im Leben und können bei Bedarf schnell vorgelegt werden.

Gewinnermittlung: 10 Jahre Daten speichern und Belege aufbewahren

Du musst alle Daten, die für die Ermittlung des Gewinns deines Unternehmens relevant sind, 10 Jahre lang aufheben. Dazu gehören neben Lohn- und Gehaltsabrechnungen auch Arbeitsverträge, Sozialversicherungsnachweise, Lohnsteuerbescheinigungen, Bescheinigungen über den Bezug von Krankengeld oder Mutterschaftsgeld. Außerdem solltest du Belege für alle relevanten Ausgaben und Einnahmen, wie z.B. Rechnungen, Quittungen und Kostenaufstellungen, aufbewahren. Vergiss nicht, auch Belege über die Anschaffung von Wirtschaftsgütern aufzubewahren, wie z.B. Computer oder Maschinen. All diese Unterlagen können dir helfen, eine korrekte Gewinnermittlung durchzuführen.

Aufbewahrungsfrist für Unterlagen 2011: Bis 31.12.2022

Du hast Fragen zur Aufbewahrung deiner Unterlagen betreffend des Jahres 2011? Ab dem 01.01.2023 kannst du alle Unterlagen betreffend das Jahr 2011 vernichten. Aber Achtung: Wenn das Finanzamt bis zum 31.12.2022 eine Außenprüfung ankündigt, endet die Aufbewahrungsfrist nicht und alle Dokumente müssen aufbewahrt werden. Wir empfehlen dir, deine Unterlagen bis dahin gut zu sortieren und griffbereit zu haben. So bist du auf alle Fälle auf der sicheren Seite.

Steuererklärung abgeben: Vermeide Verspätungszuschlag!

Du hast noch nicht deine Steuererklärung abgegeben? Dann solltest Du das schleunigst nachholen, denn laut Abgabenordnung kann ein Verspätungszuschlag fällig werden, wenn die Steuererklärung verspätet abgegeben wird. Dieser Zuschlag beträgt maximal 10 Prozent der festgesetzten Steuer, aber nicht mehr als 25000 Euro. Daher lohnt es sich, die Steuererklärung möglichst frühzeitig einzureichen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Solltest Du noch Fragen zur Abgabe haben, kannst Du gerne einen professionellen Steuerberater zu Rate ziehen.

Finanzamt: Sei ehrlich in EÜR-Formular & Steuererklärung!

Du musst mit dem Finanzamt immer ehrlich sein! Wenn deine Steuererklärung und dein EÜR-Formular Unstimmigkeiten aufweisen, wird das Finanzamt schnell misstrauisch. Dazu gehört zum Beispiel, wenn du andauernde Verluste ausweist oder einen deutlich niedrigeren Gewinn als ähnliche Unternehmen erzielt hast. Auch Veränderungen in deinem Gewinn oder Umsatz können das Finanzamt auf die Spur bringen. Vergiss also nicht, alle Angaben korrekt und ehrlich anzugeben, damit du keine Ärger mit dem Finanzamt bekommst.

Gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist für Unterlagen: 10 Jahre

Du solltest alle geschäftlichen Unterlagen, die für die Buchhaltung oder Besteuerung relevant sind, mindestens zehn Jahre aufbewahren. Dazu gehören Rechnungen, Belege, Quittungen oder andere Unterlagen, die als Grundlage für deine Buchhaltung dienen. Die 10-jährige Aufbewahrungsfrist ist gesetzlich vorgeschrieben und gilt für alle Unternehmen, die in Deutschland ansässig sind. Vergiss nicht, dass du bei Nichteinhaltung der Frist mit einer Geldstrafe rechnen musst. Daher ist es ratsam, die Unterlagen sicher und lückenlos aufzubewahren.

Fazit

Du musst deine Steuererklärungen mindestens 10 Jahre aufbewahren. Nach der 10 Jahresfrist kannst du sie entsorgen. Aber es ist immer am besten, deine Steuererklärungen aufzubewahren, solange du kannst. So bist du auf der sicheren Seite.

Du solltest deine Steuererklärungen mindestens zehn Jahre aufbewahren, da sie jederzeit für die Finanzbehörden zur Verfügung stehen müssen. So bist du auf der sicheren Seite und musst dir keine Sorgen machen.

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