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9 wichtige Regeln zum Aufbewahren von privaten Steuerunterlagen – So behältst du den Überblick!

Inhaltsverzeichnis

Hallo, du hast dich sicher schon mal gefragt, wie lange du deine privaten Steuerunterlagen aufbewahren sollst? Wir können dir dazu ein paar hilfreiche Tipps geben. In unserem heutigen Artikel erfährst du, wie lange du deine Unterlagen aufbewahren sollst, um im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt vorbereitet zu sein. Lass uns gleich loslegen!

Du solltest deine privaten Steuerunterlagen mindestens 5 Jahre aufbewahren. Am besten ist es, sie so lange aufzubewahren, bis du sicher bist, dass du sie nicht mehr brauchst. Es kann auch sinnvoll sein, sie länger aufzubewahren, solltest du einmal auf sie zurückgreifen müssen.

Aufbewahrungsfrist für steuerrelevante Unterlagen: 6 Jahre

Du musst Deine steuerrelevanten Unterlagen für die letzten zehn Jahre aufbewahren. Da kommen klassische Dokumente, wie bezahlte und geschriebene Rechnungen oder die Steuererklärung, aber auch andere Unterlagen, die deine Steuerlage betreffen, in Frage. Diese solltest du sechs Jahre lang aufbewahren. Dazu zählen vor allem Belege für Werbungskosten, wie Fahrtkosten, Arbeitsmittel oder Fortbildungen. Auch Belege für einmalige Ausgaben, wie beispielsweise für ein neues Auto, solltest du mindestens sechs Jahre aufheben. Auch die Belege für Einnahmen, wie zum Beispiel Mieteinnahmen, solltest du für diesen Zeitraum aufbewahren.

Aufbewahrungsfristen von Steuerunterlagen: Ab 2023 entsorgen!

Ab 1. Januar 2023 kannst Du viele steuerlich relevante Unterlagen entsorgen. Hier gilt der Grundsatz: Die Aufbewahrungsfrist beginnt am Ende des Kalenderjahres, in dem die letzten Eintragungen in die Unterlage gemacht wurden oder die Unterlage erstellt wurde. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, die Du bei der Entsorgung beachten musst. Dazu gehört beispielsweise die Einkommensteuererklärung, die Du laut deutschem Recht mindestens 10 Jahre aufbewahren musst. Andere Unterlagen, etwa Unterlagen zu Anschaffungen, müssen dem Finanzamt nur für einen Zeitraum von 2 Jahren vorgelegt werden. Achte also darauf, welche Unterlagen Du wie lange aufbewahren musst, bevor Du sie entsorgen kannst.

So lange solltest Du Kontoauszüge aufbewahren

Du fragst Dich, wie lange Du Deine Kontoauszüge aufheben solltest? In der Regel solltest Du Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahren, um eventuell erbrachte oder erhaltene Zahlungen nachweisen zu können. Diese Frist kann sich je nach Situation ändern. Beispielsweise können Steuerbehörden Dich auch nach längerer Zeit auf Deine Kontoauszüge ansprechen. Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert, diese mindestens sieben Jahre aufzubewahren. Auf diese Weise bist Du auf der sicheren Seite und musst Dir keine Sorgen machen, dass Du etwas Wichtiges vergisst.

Aufbewahrung von Lohnabrechnungen: 6 Jahre!

Du solltest deine Lohnabrechnungen unbedingt aufbewahren! Je nachdem, welches Jahr deine Lohnabrechnungen betrifft, musst du sie unterschiedlich lange aufheben. Wenn du zum Beispiel Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 hast, musst du diese mindestens sechs Jahre aufbewahren, bevor du sie entsorgen kannst. Das heißt, du kannst diese ab 2022 entsorgen. Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2022 kannst du erst Ende 2028 entsorgen. Also, vergiss nicht, deine Lohnabrechnungen mindestens sechs Jahre aufzubewahren, um später keine Probleme zu bekommen!

 Private Steuerunterlagen langfristig aufbewahren

Aufbewahrungsfristen für Arbeitgeber: 10 Jahre gesetzliche Vorgaben

Du musst als Arbeitgeber alle für die Gewinnermittlung relevanten Daten 10 Jahre lang aufbewahren. Das umfasst neben Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträgen, Sozialversicherungsnachweisen, Lohnsteuerbescheinigungen und Bescheinigungen über den Bezug von Krankengeld oder Mutterschaftsgeld auch andere Dokumente und Belege. Es ist also wichtig, dass Du Dich an die gesetzlichen Bestimmungen hältst und alle notwendigen Dokumente ordnungsgemäß archivierst. Sonst kann es zu Problemen kommen, wenn das Finanzamt auf die Daten zurückgreifen möchte.

Aufbewahrungsfrist für Unterlagen bis 112023 beachten

Ab dem 112023 kannst Du all Deine Unterlagen für das Jahr 2011 endgültig vernichten. Allerdings solltest Du beachten, dass die Aufbewahrungsfrist nicht endet, wenn das Finanzamt bis zum 31122022 schriftlich eine Außenprüfung ankündigt. In diesem Fall musst Du natürlich die Unterlagen aufbewahren, bis die Prüfung abgeschlossen ist. Ansonsten musst Du die Unterlagen mindestens zehn Jahre lang aufbewahren.

Verjährungsfrist gemäß BGB: 3 Jahre Prüfen & entsorgen

Als Verbraucher hast Du gemäß § 195 BGB ein Anrecht darauf, dass Dich schädigende Unterlagen aus dem Nachlass nicht mehr belangen. Diese Verjährungsfrist beträgt in der Regel drei Jahre. Wenn die Unterlagen älter als drei Jahre sind, dann können sie nicht mehr gegen Dich verwendet werden. Es ist daher wichtig, dass Du den Nachlass regelmäßig prüfst und alle älteren Unterlagen entsorgst. Außerdem solltest Du eine Liste der Unterlagen erstellen, die Du aufbewahrst, und Dir darüber im Klaren sein, wann die Verjährungsfrist abläuft. So hast Du immer den Überblick darüber, welche Unterlagen relevant sind und welche nicht.

Dokumente, die du dein Leben lang aufbewahren musst

Du musst einige Dokumente dein ganzes Leben lang aufbewahren. Dazu gehören deine Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunden von deinen Verwandten, dein Personalausweis, Reisepass und auch dein Führerschein. Außerdem solltest du auch Unterlagen wie den Versicherungsnachweis, deine Arbeitsverträge und Belege über angeschaffte Güter aufbewahren. All diese Dokumente und Papiere solltest du an einem sicheren Ort aufbewahren, damit sie nicht in falsche Hände geraten.

Aufbewahrung der Dokumente verstorbener Angehöriger – So gehst du vor

Du solltest unbedingt alle Dokumente deines verstorbenen Angehörigen sorgsam aufbewahren. Dazu zählen die Sterbeurkunde, der Erbschein, das Testament, aber auch Geburts- oder Heiratsurkunden. Diese Dokumente können später noch wichtig werden, daher solltest du sie mindestens so lange aufbewahren, bis die Erbschaft abschließend geklärt ist. Falls du Fragen zu diesem Thema hast, kannst du dich auch an einen Anwalt oder ein Notar wenden, die dir bei der Erbauseinandersetzung helfen können.

Aufbewahrung von Bewirtungsbelegen, Quittungen und Tankbelegen – 10 Jahre

Du fragst Dich bestimmt, wie lange Du Bewirtungsbelege, Quittungen und Tankbelege aufheben musst. Diese Dokumente, die man gemeinhin auch als Buchungsbelege bezeichnet, sind innerhalb einer Zeitspanne von 10 Jahren aufzubewahren. Es ist wichtig, dass Du alle Belege über einen längeren Zeitraum aufhebst, da sie zur laufenden Kontrolle und zur Nachverfolgung von Transaktionen benötigt werden. Eine ordnungsgemäße Aufbewahrung ist daher unerlässlich.

privaten Steuerunterlagen länger als 10 Jahre aufbewahren

Unternehmer: Strukturiertes Archivierungssystem schaffen & 6-10 Jahre aufbewahren

Du musst als Unternehmer viele verschiedene Unterlagen archivieren. Diese müssen in der Regel mindestens 6 Jahre lang aufbewahrt werden. Viele Unterlagen, wie z.B. Rechnungen, können erst nach einer 10-jährigen Aufbewahrungsfrist vernichtet werden. Es ist sehr wichtig, dass Du diese Fristen einhältst, da Du sonst mit empfindlichen Strafen rechnen musst. Deshalb ist es ratsam, dass Du eine klare Struktur für Dein Archiv schaffst, damit Du die Unterlagen schneller finden kannst. So kannst Du Dir selbst und Deinem Unternehmen viel Zeit und Ärger ersparen.

Arbeitsrecht: Aufbewahrungsfristen für Unterlagen beachten

Du musst als Arbeitgeber*in für arbeitsrechtliche Unterlagen einiges beachten. Für Dokumente wie Arbeitszeugnisse gilt eine Aufbewahrungsfrist von drei Jahren. Allerdings musst Du Unterlagen, die sich auf gerichtliche Verfahren beziehen, 30 Jahre lang aufheben. Dazu zählen beispielsweise Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile. Es ist wichtig, dass Du diese Fristen einhältst, da von den Arbeitnehmer*innen die Einsicht in diese Unterlagen verlangt werden kann.

Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen nach MwStG einhalten

Du musst deine Geschäftsunterlagen nach Art 70 Ziff 3 des Mehrwertsteuergesetzes (MwStG) 20 Jahre lang aufbewahren. Falls du in dieser Zeit eine Prüfung durch das Finanzamt bekommst, musst du die Unterlagen vorlegen können. Das heißt, du musst sie sorgfältig archivieren und jederzeit darauf zugreifen können. Dadurch kannst du einer möglichen Strafe entgehen. Darüber hinaus stellt es auch sicher, dass du im Falle einer Änderung der Steuersätze die richtigen Unterlagen zur Hand hast. Es ist also wichtig, dass du alle Unterlagen ordnungsgemäß archivierst und die gesetzlichen Fristen einhältst.

10 Jahre Aufbewahrungsfrist: Welche Dokumente du behalten musst

Du musst sowohl ausgestellte als auch empfangene Rechnungen über einen Zeitraum von 10 Jahren aufbewahren. Aber es gibt noch viele weitere Dokumente, die du für dein Unternehmen über die gesetzlich vorgeschriebene Frist hinaus aufbewahren musst. Dazu gehören Kontoauszüge, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und auch Buchungsbelege wie Lieferscheine und Tankbelege. Alle diese Dokumente musst du ebenfalls 10 Jahre aufbewahren, um im Falle von Prüfungen oder Rechtsstreitigkeiten darauf zugreifen zu können. Es lohnt sich also, ein für alle Mal ein System zur Aufbewahrung aller Unterlagen zu etablieren, damit du auch in Zukunft einen schnellen Zugriff auf deine Dokumente hast.

Aufbewahren von Bankunterlagen: Mindestens 3 Jahre!

Du solltest deine Kontoauszüge und andere Bankunterlagen auf jeden Fall über die Garantiedauer einer Neuanschaffung hinaus aufbewahren. Das ist wichtig, um im Fall der Fälle einen Nachweis erbringen zu können. Wir empfehlen dir, Bankunterlagen, die Einkäufe und Überweisungen beinhalten, für mindestens 3 Jahre aufzubewahren. So bist du für alle Eventualitäten gewappnet.

Aufheben von Rechnungen beim Grundstückbesitz: 5 Jahre Gewährleistung

Du musst nicht zwingend fünf Jahre lang Rechnungen aufbewahren, wenn du ein Grundstück besitzt. Aber es ist eine gute Idee, denn so hast du die Möglichkeit, dich auf die Gewährleistungspflicht des Dienstleisters zu berufen, falls es zu Problemen kommt. Es ist daher sinnvoll, Rechnungen, die für Leistungen am Grundstück gestellt wurden, mindestens fünf Jahre aufzuheben. So hast du jederzeit die Möglichkeit, deine Ansprüche gegenüber dem Dienstleister geltend zu machen.

Reichen Sie Ihre Steuererklärung mit allen erforderlichen Unterlagen ein

Es ist allerdings wichtig, dass du alle relevanten Dokumente einreichst.

Du hast also die freie Wahl, in welcher Reihenfolge du deine Steuererklärungen beim Finanzamt einreichst. Es ist jedoch bedeutend, dass du alle erforderlichen Unterlagen zusammen mit deiner Steuererklärung einreichst. Du solltest dafür sorgen, dass du alle Dokumente, die du für deine Erklärung benötigst, griffbereit hast. Dazu gehören zum Beispiel deine Einkommensnachweise, Kontoauszüge, Belege für Werbungskosten, Belege für Einkünfte aus Kapitalvermögen, Gewerbeerträge und andere Dokumente. Vergiss nicht, deine Steuererklärung immer rechtzeitig abzugeben, um Säumniszuschläge zu vermeiden.

Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung für Altersvorsorge

Hallo Horst, die Deutsche Rentenversicherung bietet Dir zahlreiche Beratungsangebote rund um Deine Altersvorsorge an. Wenn Du bereits in Altersrente bist, kannst Du die mitgesammelten Informationen zur Ruhe kommen lassen. Sie sind nicht mehr relevant, da sich die Renteninformationen laufend ändern. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, um Dich über Deine Altersvorsorge zu informieren. Dazu zählen z.B. die Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung. Du kannst zu einer Beratungsstelle in Deiner Nähe gehen oder aber auch einen Experten telefonisch kontaktieren. Auf der Website der Deutschen Rentenversicherung findest Du zudem eine Vielzahl an Informationsmaterialien, mit denen Du Dich weiterbilden kannst. Vielleicht ist die ein oder andere Information für Dich interessant. Also schau doch mal vorbei und informiere Dich über Deine Altersvorsorge!

Tipps zur Ordnungshilfe: Sortiere Unterlagen, schaffe Übersicht mit Tickler-Datei

Du hast schon einen super Anfang gemacht. Jetzt gilt es, weitere Ordnungshilfen zu finden. Versuche, deine Unterlagen nach Datum zu sortieren und schreibe auf jedes Häufchen einen Titel, sodass du sofort weißt, um was für Unterlagen es sich handelt. So sparst du dir Zeit und du hast immer alles im Blick. Ein weiterer Tipp: Eine sogenannte Tickler-Datei kann sehr hilfreich sein. Dabei handelt es sich um eine Liste, in der du wichtige Dinge wie Rechnungen, Termine oder Abgabefristen festhältst. So bist du jederzeit bestens vorbereitet.

Zusammenfassung

Du solltest private Steuerunterlagen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren. Wenn du die Unterlagen länger als 6 Jahre aufbewahren möchtest, ist das in Ordnung. Es schadet nicht, sie für einen längeren Zeitraum aufzubewahren, aber die 6 Jahre sind die Mindestdauer.

Du solltest immer alle deine Steuerunterlagen so lange wie möglich aufbewahren. Es ist am besten, sie sieben Jahre lang zu behalten, falls du sie in Zukunft noch einmal benötigst. So bist du auf der sicheren Seite und kannst jederzeit auf die Unterlagen zurückgreifen.

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