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Wie lange sollten Sie Steuerunterlagen aufheben? Hier sind die Antworten!

Inhaltsverzeichnis

Hallo zusammen! Heute möchte ich euch mal erklären, wie lange ihr eure Steuern aufbewahren solltet. Wir reden hier über die Aufbewahrungsfristen von Steuerunterlagen und die Unterschiede zwischen digitalen und physischen Dokumenten. Also, lasst uns mal schauen, wie ihr am besten vorgeht, wenn es um eure Steuerunterlagen geht.

Du musst deine Steuerunterlagen mindestens sechs Jahre aufbewahren. Es kann sein, dass du sie sogar noch länger aufbewahren musst, je nach dem, was du in deiner Steuererklärung angegeben hast. Wenn du also unsicher bist, ob du bestimmte Unterlagen länger aufbewahren solltest, dann lohnt es sich, den Steuerberater zu fragen.

Aufbewahren und Entsorgen von steuerlich relevanten Unterlagen

Ab 1 Januar 2023 kannst Du viele steuerlich relevante Unterlagen entsorgen. Hierbei ist der Grundsatz zu beachten, dass die Aufbewahrungsfrist mit dem Ende des Kalenderjahres beginnt, in dem die letzten Einträge in die Unterlage gemacht wurden oder in dem sie erstellt wurde. Der Grund dafür liegt darin, dass die Unterlagen für einen bestimmten Zeitraum aufbewahrt werden müssen, damit die Finanzbehörden alle notwendigen Informationen erhalten. Daher ist es wichtig, dass Du Deine Unterlagen regelmäßig überprüfst, um sicherzustellen, dass sie stets aktuell sind. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist kannst Du die Unterlagen dann ganz einfach entsorgen.

Steuererklärung 2015: 4 oder 10 Jahre Verjährung?

Du hast deine Steuererklärung 2015 schon vor einiger Zeit beim Finanzamt eingereicht? Super! Das bedeutet, dass die steuerliche regelmäßige Festsetzungsverjährung mit Ablauf des 31.12.2016 beginnt und nach vier Jahren mit Ablauf des 31.12.2020 endet. Solltest du Steuerhinterziehung betrieben haben, verlängert sich die Frist auf 10 Jahre und endet somit erst mit Ablauf des 31.12.2026. Wir empfehlen dir, deine Steuern regelmäßig zu überprüfen und aktuell zu halten, damit du keinen Ärger bekommst.

Halte Steuerbescheide mindestens 10 Jahre auf

Du solltest den endgültigen Steuerbescheid unbedingt mindestens zehn Jahre aufheben, damit du im Falle einer eventuellen Steuerhinterziehung gewappnet bist. Denn das Finanzamt kann eine Steuerhinterziehung bis zu zehn Jahren nach dem Verdacht rückwirkend aufdecken. Solltest du also einmal den Verdacht haben, dass du Steuern hinterzogen haben könntest, solltest du diesen Steuerbescheid auf jeden Fall noch mindestens zehn Jahre aufheben. So bist du auf der sicheren Seite.

Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen: 6-10 Jahre

Du hast als Unternehmer eine gesetzliche Pflicht, geschäftliche Unterlagen mindestens 6 Jahre lang aufzubewahren. Dies gilt für alle Unterlagen, die dein Unternehmen betreffen, einschließlich derjenigen, die sich auf Einkommen, Ausgaben, Bestände und Konten beziehen. Unterlagen, die Rechnungen, Bescheinigungen oder Steuererklärungen betreffen, müssen sogar 10 Jahre aufbewahrt werden. So hast du eine gute Grundlage, um deine Steuererklärungen zu erstellen und deine Steuerpflicht zu erfüllen. Es ist wichtig, dass du die Unterlagen sorgfältig archivierst und alle wichtigen Informationen aufbewahrst. Auf diese Weise kannst du später auf sie zugreifen, wenn du sie benötigst.

 Steuerdokumente aufbewahren: wie lange?

Lohnabrechnungen: So merkst du dir die Aufbewahrungsfristen

Du hast Lohnabrechnungen zu Hause? Dann solltest du dir unbedingt die Aufbewahrungsfristen dazu merken. Denn es besteht eine gesetzliche Vorschrift, dass Unterlagen, die die Lohnsteuer betreffen, sechs Jahre aufbewahrt werden müssen. Das bedeutet, dass Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 erst ab 2022 entsorgt werden dürfen. Und Abrechnungen von 2022 können erst Ende 2028 weggeworfen werden. Damit du nicht durcheinanderkommst, empfehlen wir dir, für jedes Jahr einen separaten Ordner anzulegen. Auf diese Weise hast du alles Wichtige schnell zur Hand.

Verjährung von Steuerschulden: 5-10 Jahre Fristen

Du hast eine Frage zum Thema Verjährung von Steuerschulden? Dann bist du hier genau richtig. Grundsätzlich können Ansprüche aus einem Steuerschuldverhältnis laut Paragraf 228 der Abgabenordnung in bestimmten Fällen tatsächlich verjähren. Diese Fristen sind in der Abgabenordnung festgelegt: Für die meisten Fälle beträgt die Verjährungsfrist fünf Jahre, für Straftaten wie zum Beispiel Steuerhinterziehung, Schmuggel oder Hehlerei dauert die Verjährungsfrist sogar zehn Jahre. Wichtig ist, dass die Frist erst beginnt, wenn die Steuer entrichtet oder ein rechtskräftiges Urteil gesprochen wurde. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig über die Verjährungsfristen zu informieren. Wer unsicher ist, sollte einen Steuerberater kontaktieren. Dieser kann dann Einzelfall prüfen und entsprechend beraten.

Rückwirkend Steuern erklären: Bis zu 4 Jahre möglich!

Du fragst dich, wie lange du rückwirkend Steuern erklären kannst? Keine Sorge, das ist ganz einfach! In Deutschland hast du die Möglichkeit, bis zu vier Jahre freiwillig deine Steuererklärung nachträglich einzureichen, wenn du in diesen Jahren nicht verpflichtet warst, eine abzugeben. Es handelt sich also um eine freiwillige Einreichung.

Aber Achtung: Steuerformulare aus früheren Jahren sind nicht mehr gültig. Stattdessen musst du das aktuelle Formular verwenden und deine Angaben entsprechend anpassen. Für die Einreichung brauchst du außerdem die entsprechenden Belege. Sobald du die Unterlagen hast, kannst du den Steuerbescheid online oder per Post beim Finanzamt einreichen.

Hilfe bekommst du bei deinem zuständigen Finanzamt. Dort kannst du deine Fragen stellen und Unterstützung bei der Bearbeitung erhalten. Wenn du möchtest, kannst du aber auch einen Steuerberater beauftragen. Dieser kann dir dabei helfen, deine Steuererklärung korrekt auszufüllen und deine Steuern möglichst gering zu halten.

Steuererklärung richtig ausfüllen: Fehler vermeiden!

Du musst aufpassen, dass du bei deiner Steuererklärung keine Fehler machst. Das Finanzamt schaut genau hin und ist besonders misstrauisch, wenn es in deinem EÜR-Formular offensichtliche Ungereimtheiten gibt. Wenn zum Beispiel dein Gewinn deutlich niedriger ist als der anderer Unternehmen in derselben Branche oder du ständig Verluste ausweist, kann es sein, dass das Finanzamt deine Steuererklärung näher unter die Lupe nimmt. Sei also vorsichtig und fülle deine Steuererklärung sorgfältig und korrekt aus, um Ärger zu vermeiden.

Aufbewahrung von Arbeitsunterlagen: 3-30 Jahre

Du musst als Arbeitgeber einiges beachten, wenn es um die Aufbewahrung von arbeitsrechtlichen Unterlagen geht. Für Unterlagen wie etwa Arbeitszeugnisse gilt eine Aufbewahrungsfrist von drei Jahren. Wenn es aber um Unterlagen geht, die gerichtliche Verfahren betreffen, wie etwa Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile, gilt die Aufbewahrungsfrist sogar 30 Jahre lang. Es lohnt sich also, alle arbeitsrechtlichen Unterlagen sorgfältig aufzubewahren, denn ein Verstoß kann schwere Folgen haben.

Kontoauszüge aufbewahren: Warum und wie lange?

Du solltest deine Kontoauszüge unbedingt aufheben! Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt sechs Jahre, aber auch wenn du nicht von der Ausnahmeregelung betroffen bist, solltest du mindestens drei Jahre lang deine Kontoauszüge aufbewahren. So kannst du im Zweifelsfall nachweisen, dass du deine Rechnungen oder Miete bezahlt hast. Es kann auch nie schaden, wenn du deine Unterlagen länger aufhebst – sie können dir bei unerwarteten Fragen aus der Vergangenheit weiterhelfen!

Steuern aufbewahren - wie lange?

Gehaltsabrechnungen 6 Jahre lang aufbewahren

Du musst Deine Gehaltsabrechnungen sechs Jahre lang aufbewahren. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Das bedeutet, dass Du Abrechnungen aus dem Jahr 2019 erst am 1. Januar 2026 vernichten kannst. Wie lange Du die Unterlagen behalten musst, hängt vom jeweiligen Geschäftsjahr ab. Daher musst Du Dir unbedingt den Zeitpunkt für die Vernichtung merken. Lass Dir die Abrechnungen nicht entwenden, denn wenn die Dokumente nicht mehr vorliegen, kann es zu Problemen kommen. Halte Dir also Deine Abrechnungen immer gut auf.

Aufbewahrungsfrist von 20 Jahren: MwStG Artikel 70

Gemäß Artikel 70 des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes (MwStG) müssen Geschäftsunterlagen mindestens 20 Jahre aufbewahrt werden. Dies gilt für alle Dokumente, die für steuerliche Zwecke verwendet werden. Beispiele dafür sind Rechnungen, Belege und Lieferscheine. Diese Unterlagen müssen bei einer Steuerprüfung vorgelegt werden können, um zu belegen, dass die Steuerrichtlinien eingehalten werden. Daher ist es äußerst wichtig, dass Du alle relevanten Unterlagen sorgfältig aufbewahrst. Vergiss nicht, dass diese Aufbewahrungsfrist von 20 Jahren gilt – auch nach dem Verkauf oder der Schließung des Unternehmens. Solltest Du also noch Unterlagen haben, die älter als 20 Jahre sind, kannst Du diese getrost entsorgen.

Aufbewahrungspflicht nach ArGV1: 5 Jahre lang Unterlagen griffbereit halten

Du hast eine Aufbewahrungspflicht für arbeitsrechtliche Unterlagen nach Art 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1). Diese Unterlagen müssen für 5 Jahre aufbewahrt werden. Dazu zählen insbesondere Dokumente zu Personalien, Beschäftigungsart, Ein-/Austritt, Arbeits-/Pausen-/Ruhezeiten sowie Lohnzuschläge und medizinische Abklärungen. Für Arbeitgebende ist es wichtig, dass sie diese Unterlagen griffbereit haben, falls sie sich darauf berufen müssen. Dazu ist es wichtig, dass diese Unterlagen regelmässig auf Aktualität und Richtigkeit überprüft und entsprechend aufbewahrt werden.

Gesetzliche Rentenversicherung: Dokumente zur Klärung des Rentenanspruchs aufbewahren

Du solltest als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung wichtige Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise immer gut aufbewahren. Diese Dokumente können später dazu dienen, deinen Rentenanspruch zu klären und zu bestätigen. Ebenso gilt das für Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld. Es lohnt sich daher, alle relevanten Unterlagen über deinen beruflichen Werdegang sorgfältig zu archivieren, um deine Ansprüche gegenüber der Rentenversicherung nachweisen zu können.

Kontoauszüge richtig entsorgen: Auf Vernichtung & Altpapier achten

Du solltest die Kontoauszüge daher nicht einfach in den Papierkorb werfen. Wenn es sich bei den Kontoauszügen um Ausdrucke aus dem Online-Banking handelt, kannst du diese zusammen mit dem Altpapier in den Restmüll geben. Dabei ist es wichtig, dass du die Kontoauszüge vorher fachgerecht zerschneidest oder vernichtest, um ein Abfangen der sensiblen Daten zu verhindern. Als weitere Möglichkeit kannst du die Kontoauszüge auch in einem Altpapiersammelcontainer entsorgen.

Steuererklärung verpasst? Zwangsgeld bis zu 25.000€!

Du hast die Frist für die Abgabe der Steuererklärung verpasst? Dann riskierst Du, dass das Finanzamt ein Zwangsgeld festsetzt. Wenn Du zum ersten Mal keine Erklärung abgegeben hast, liegt das Zwangsgeld zwischen 100 und 500 Euro. Es ist aber denkbar, dass es bis zu 25000 Euro betragen kann. Es ist also wichtig, dass Du Deine Steuererklärung rechtzeitig abgibst, um unnötige Kosten zu vermeiden. Solltest Du Fragen haben, kannst Du Dich immer an Deinen Steuerberater wenden. Er ist der Fachmann, der Dir helfen kann.

10 Jahre Dokumente für Buchhaltung & Besteuerung aufbewahren

Du solltest alle Dokumente, die für die Buchhaltung und Besteuerung relevant sind, 10 Jahre lang aufbewahren. Dazu zählen Rechnungen, Belege, Quittungen, Kassenscheine, Verträge und alle anderen Unterlagen, die du für dein Geschäft benötigst. Es ist wichtig, dass du die Unterlagen sorgfältig archivierst, damit du im Falle einer Prüfung oder einer Steuererklärung alles schnell vorlegen kannst. Nach Ablauf der 10 Jahre kannst du die Unterlagen dann endgültig entsorgen.

Aufbewahrungsfrist für Dokumente von verstorbenen Patienten

Du musst Dokumente von verstorbenen Patienten nur 10 Jahre aufbewahren. Nach so langer Zeit ist es unwahrscheinlich, dass die Rechtsnachfolger oder Erben noch Ansprüche geltend machen. Es ist deshalb nicht nötig, die Unterlagen länger aufzubewahren. Allerdings gilt das nicht für Rechnungen, die Versicherungen betreffen, da hier eine längere Aufbewahrungsfrist vorgeschrieben ist. Auch die medizinischen Unterlagen, die du als Arzt für deine Patienten erstellst, musst du 10 Jahre lang aufbewahren, da sie mitunter notwendig sein können, um spätere Behandlungen oder Krankheitsverläufe einzuordnen.

Keine Steuererklärung notwendig für Einkünfte aus Arbeitgeber

Du musst keine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn du in der Steuerklasse I und nur Einkünfte aus einem Arbeitgeber hast. Auch wenn du verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft bist und die Steuerklassenkombination IV/IV hast, musst du keine Einkommensteuererklärung abgeben, sofern deine Einkünfte nur aus einer Beschäftigung als Arbeitnehmer*in stammen. In beiden Fällen musst du aber dennoch deine Einkünfte dem Finanzamt melden.

Zusammenfassung

Es hängt davon ab, wann du die Steuererklärung gemacht hast. Normalerweise musst du deine Steuerunterlagen 6 Jahre lang aufbewahren, aber wenn du eine Erklärung gemacht hast, bei der du zu viel gezahlt hast, dann musst du die Unterlagen 10 Jahre lang aufbewahren. Es ist also wichtig, dass du die Unterlagen so lange aufbewahrst, bis du sicher bist, dass du die Steuern nicht mehr zurückbekommen kannst.

Du solltest deine Steuerunterlagen mindestens sechs Jahre aufbewahren, um auf der sicheren Seite zu sein. So kannst du immer noch auf sie zurückgreifen, falls du sie nochmal brauchst.

Fazit: Um sicherzustellen, dass du immer auf deine Steuerunterlagen zurückgreifen kannst, solltest du sie mindestens sechs Jahre aufbewahren.

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