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Wie lange sollte man Steuerunterlagen aufbewahren? Ein Ratgeber für Verbraucher

Du hast gerade die Steuererklärung abgeschickt und fragst dich, wie lange du deine Steuerunterlagen aufbewahren solltest? Keine Sorge, das ist gar nicht so schwer. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie lange du deine Steuerunterlagen aufbewahren musst und was du in deinem Steuerordner speichern solltest. Also, lass uns loslegen und schauen, was du wissen musst.

Du musst deine Steuerunterlagen mindestens 7 Jahre lang aufbewahren. Dies ist eine gesetzliche Vorgabe, die du unbedingt einhalten solltest. Am besten legst du alles, was du an Unterlagen hast, in einer Ordner ab und gibst ihm einen deutlichen Namen. So hast du alles schnell zur Hand, wenn du mal etwas nachschauen musst.

Aufbewahrungsfristen für Selbstständige: 6 & 10 Jahre

Du als Selbstständiger musst unterschiedliche Aufbewahrungsfristen einhalten. Laut Steuergesetz und Handelsgesetz musst du Unterlagen, die in Zusammenhang mit deiner Steuerpflicht stehen, sechs Jahre aufbewahren. Für andere Unterlagen, wie zum Beispiel die gesetzliche Buchführung, gilt eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren. Es ist also wichtig, dass du die relevanten Unterlagen ordentlich aufbewahrst, um die Fristen einzuhalten. So kannst du sichergehen, dass du im Falle einer Steuerprüfung keine Schwierigkeiten bekommst.

Erbschaftsverjährungsfrist: 3 Jahre Unterlagen aufbewahren

Als Erbe oder Erblasser bist Du verpflichtet, Deine geschäftsrelevanten Unterlagen mindestens drei Jahre aufzubewahren. Die in § 195 BGB festgeschriebene Verjährungsfrist gilt als Richtschnur, wenn es darum geht, wie lange man Unterlagen aufbewahren muss, die sich im Nachlass befinden. Diese Frist ist auch dann maßgeblich, wenn sich die Unterlagen nicht mehr im Besitz des Erblassers befinden, sondern andere Personen im Besitz der Unterlagen sind. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Aufbewahrungsfristen eingehalten werden, damit auch nach dem Tod des Erblassers noch wichtige Informationen zugänglich sind. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, ein digitales Archiv anzulegen, um wichtige Unterlagen wie Verträge, Kontoauszüge oder andere Dokumente gut aufzubewahren. So können die Unterlagen bei Bedarf schnell abgerufen und eingesehen werden.

Geschäftsunterlagen 10 Jahre aufbewahren

Du solltest alle Dokumente, die für deine Buchhaltung und Besteuerung relevant sind, mindestens 10 Jahre aufbewahren. Dazu zählen Rechnungen, Kontoauszüge, Belege und andere wichtige Geschäftsunterlagen. Obwohl die meisten Dokumente nach einigen Jahren nicht mehr benötigt werden, empfiehlt es sich, sie 10 Jahre aufzubewahren, da sie möglicherweise in Zukunft noch hilfreich sein können. So bist du auf der sicheren Seite und musst dir keine Sorgen machen.

Welche Unterlagen sollte man unbedingt aufbewahren?

Du fragst dich, was du unbedingt aufbewahren solltest? Grundsätzlich gilt, dass du Bücher und Aufzeichnungen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanzen, Arbeitsanweisungen und andere Organisationsunterlagen sowie empfangene Handels- und Geschäftsbriefe archivieren solltest. Seit 2004 ist es auch notwendig, weitere Einträge wie beispielsweise Kosten- und Leistungsrechnungen oder Rechnungen über Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge aufzubewahren. Achte darauf, dass du alle relevanten Unterlagen sorgfältig aufbewahrst, damit du immer den Überblick behältst.

 Steuerunterlagen länger als 7 Jahre aufbewahren

Aufbewahrungsfrist für Geschäftsunterlagen nach MwStG: 20 Jahre

Gemäß Art. 70 Ziff. 3 des MwStG (Mehrwertsteuergesetz) ist eine Aufbewahrungsfrist für Geschäftsunterlagen von 20 Jahren vorgegeben. Als Geschäftsunterlagen gelten dabei alle Dokumente, die mit dem Unternehmen in Verbindung stehen. Dazu gehören beispielsweise Rechnungen, Quittungen oder Lieferscheine, aber auch Kontoauszüge oder Verträge.
Du musst diese Dokumente also 20 Jahre lang aufbewahren, um im Falle einer Betriebsprüfung nachweisen zu können, dass die Mehrwertsteuer korrekt abgeführt wurde. Auch wenn ein Dokument nicht mehr relevant erscheint, darf es nicht vernichtet werden, es sei denn, es handelt sich um personenbezogene Daten, die nach den Vorschriften des Datenschutzes gelöscht werden müssen.
Um den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, ein Archiv zu führen, damit du immer schnell auf die Unterlagen zugreifen kannst, wenn du sie brauchst.

Aufbewahrungsfristen für Arbeitsunterlagen: 3-30 Jahre

Du musst als Arbeitgeber bestimmte arbeitsrechtliche Unterlagen, wie Arbeitszeugnisse, Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile, über einen bestimmten Zeitraum aufbewahren. Die Aufbewahrungsfrist für Unterlagen wie Arbeitszeugnisse beträgt drei Jahre, während für Unterlagen, die gerichtliche Verfahren betreffen, eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren gilt. Für Dich als Arbeitgeber ist es wichtig, dass Du diese Unterlagen ordnungsgemäß aufbewahrst, da sie im Streitfall als Beweismittel dienen können. Sorge deshalb dafür, dass Du die Unterlagen für die vorgeschriebene Frist aufbewahrst.

Wichtige Unterlagen länger aufbewahren – Warum und wie?

Auf den ersten Blick mag es sinnlos erscheinen, aber es ist wirklich sehr wichtig, bestimmte Unterlagen länger aufzubewahren. Dazu gehören zum Beispiel Kontoauszüge, die als Nachweis für bestimmte Einnahmen oder Ausgaben dienen; Steuerbescheide, die auf jeden Fall länger aufbewahrt werden müssen; Versicherungsscheine, die erst nach dem Vertragsende in den Papierkorb wandern dürfen; Rechnungen, die als Nachweis für Gewährleistungen dienen; Mietverträge und die Bestätigung der Wohnungsübernahme; Arbeitsverträge und Gehaltsabrechnungen; sowie Urkunden, die im Original behalten werden sollten. Auch andere persönliche Dokumente wie Geburtsurkunden oder Eheurkunden gehören in den eigenen Aktenordner und müssen nicht nur länger aufbewahrt, sondern auch hin und wieder überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle Einträge korrekt sind.

Aufbewahrungsfristen für steuerlich relevante Unterlagen ab 2023

Ab 1 Januar 2023 kannst Du viele steuerlich relevante Unterlagen entsorgen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Aufbewahrungsfrist immer mit dem Ende des Kalenderjahres beginnt, in dem Du die letzten Eintragungen in die Unterlage gemacht, oder sie erstellt hast. Damit kannst Du schon bald einige Unterlagen loswerden und Platz für Neues schaffen. Vergiss aber nicht, dass manche Unterlagen auch über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden müssen. Hier ist es wichtig, dass Du die jeweiligen Fristen kennst und einhältst.

Vernichten Sie Unterlagen aus 2012 bis 2023

2013: Erste Lieferungsbestätigung•0202.2012: Erste Kontoauszug•0401.2012: Erste Quittung

Vernichten können Sie 2023 alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2012 erstellt wurden. Dazu gehören Quittungen, Kassenberichte, Belege, Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kontoauszüge, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Kassenbücher und weitere Einträge, wie zum Beispiel die erste Lieferungsbestätigung des 09.01.2013, der erste Kontoauszug des 02.02.2012 oder die erste Quittung des 04.01.2012. Du musst also die Unterlagen, die vor dem 31. Dezember 2012 erstellt wurden, bis zum Ende des Jahres 2023 vernichten.

10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege

Du musst deine Buchungsbelege jetzt 10 Jahre aufbewahren! Zu den Belegen gehören Rechnungen, Lieferscheine, Quittungen, Auftragszettel, Warenbestandsaufnahmen, Bankauszüge, Betriebskostenabrechnungen und Bewertungsunterlagen. Diese Regelung ist seit dem Steueränderungsgesetz 1998 in Kraft und ersetzt die alte Frist von 6 Jahren. Es lohnt sich also, deine Belege ordentlich aufzubewahren, denn du kannst sie bei Bedarf jederzeit abrufen!

Steuerunterlagen wie lange aufbewahren?

Neue Regelung ab 1. Januar 2022: Update-Pflicht für Smartphones

Ab dem 1. Januar 2022 wird es eine „Update-Pflicht“ geben. Mit der Neuregelung soll sichergestellt werden, dass Smartphones und andere Geräte, die regelmäßig Updates benötigen, auf dem neuesten Stand sind. Daher musst du alle Quittungen für solche Geräte, die du nach dem 1. Januar 2022 erhältst, mindestens drei Jahre aufbewahren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um dein Gerät auf dem neuesten Stand zu halten und sicherzustellen, dass du immer die neuesten Funktionen und Sicherheitsupdates erhältst. Wir empfehlen dir daher, darauf zu achten, dass du alle relevanten Quittungen aufbewahrst, damit du dein Gerät auf dem neuesten Stand halten kannst.

Aufbewahren von Unterlagen: 10 Jahre sicher & griffbereit

Du musst deine Unterlagen mindestens 10 Jahre aufbewahren. Dazu musst du sie nicht unbedingt auf Papier aufbewahren. Auch eine Digitalisierung auf einer Festplatte oder einem Mikrofilm reicht aus. So hast du deine Unterlagen sicher und kannst sie jederzeit abrufen. So hast du deine Unterlagen stets griffbereit und kannst sie schnell und unkompliziert bearbeiten. Außerdem sparst du viel Platz, da du die Unterlagen nicht mehr physisch aufbewahren musst.

Aufbewahrungsfristen für Unterlagen von 2011 einhalten

Ab dem 112023 kannst Du alle Unterlagen, die auf das Jahr 2011 bezogen sind, vernichten. Wurden also im Jahr 2012 die letzten Buchungen für das Jahr 2011 gemacht und der Jahresabschluss erstellt, beginnt die Aufbewahrungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahres 2012. Sie dauert insgesamt 10 Jahre und endet folglich mit Ablauf des Kalenderjahres 2022. Damit kannst Du sicher sein, dass alle Unterlagen zu diesem Zeitpunkt aufbewahrt wurden. Es ist jedoch wichtig, dass Du die Aufbewahrungsfristen einhältst, damit Du alle nötigen Unterlagen griffbereit hast, falls sie gefordert werden.

Aufbewahrung von Unterlagen für Immobilien, Rentenbescheiden etc.

Du solltest auch Unterlagen, die mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie zu tun haben, wie z.B. Notarverträge, für immer aufbewahren. Auch Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde sowie der Kraftfahrzeugschein und -brief solltest du archivieren. So bist du auf der sicheren Seite und hast alle relevanten Unterlagen, falls du sie einmal benötigst.

Rentenanspruch bestätigen: Dokumente aufbewahren

Du hast gesetzlich in der Rentenversicherung eingezahlt? Dann ist es wichtig, dass du alle Unterlagen zur Hand hast, um deinen Rentenanspruch zu bestätigen. Das gehört alles dazu: Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise und Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld. Es ist deshalb ratsam, alle Dokumente so lange aufzubewahren, bis dein Rentenanspruch endgültig geklärt ist. So bist du auf der sicheren Seite und hast alle nötigen Informationen parat.

Rentenanspruch sichern: Unterlagen aufbewahren

Du als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung solltest Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Nachweise von Sozialversicherungen lange aufbewahren, bis Dein Rentenanspruch gesichert ist. Dasselbe gilt für Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld. Es ist ratsam, die Unterlagen in einem Ordner zusammenzufassen und sie regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen. Auch wenn Du einmal Deinen Wohnort wechselst, solltest Du die Dokumente immer mitnehmen, um die Überprüfung Deines Rentenanspruchs nicht zu erschweren.

Kontoauszüge 3 Jahre aufbewahren: So geht’s!

Es ist wichtig, dass private Personen ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufheben, um erhaltene oder erbrachte Zahlungen nachweisen zu können. Auf diese Weise kannst Du immer einen Beleg für die getätigten Transaktionen vorweisen, falls das jemals nötig sein sollte. Es ist daher ratsam, die Kontoauszüge mindestens drei Jahre zu archivieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kontoauszüge zu speichern. Du kannst sie zum Beispiel in einer Akte oder auf dem Computer ablegen, oder sie sogar einscannen und digital archivieren. Auf jeden Fall solltest Du sie an einem sicheren Ort aufbewahren.

Aufbewahrungsfristen für Buchhaltungsunterlagen

Du hast Unterlagen aus deiner Buchhaltung und möchtest wissen, wie lange du sie aufbewahren musst? Hier findest du eine Übersicht der Aufbewahrungsfristen. Buchhaltungsunterlagen musst du 7 Jahre aufheben, Belege und Rechnungen ebenfalls. Besonders wichtig sind Unterlagen im Zusammenhang mit Grundstücken, denn hier gelten laut Umsatzsteuergesetz 22 Jahre. Zudem ist es sinnvoll, Quittungen, Arbeitsverträge, Lohnsteuerunterlagen und Steuerbescheide zumindest zehn Jahre aufzubewahren. Denk auch an alle Unterlagen, die du für die Erstellung deiner Steuererklärung benötigst – diese solltest du mindestens ein Jahr aufbewahren. Achte darauf, dass deine Unterlagen gut und übersichtlich aufbewahrt werden und du sie auch jederzeit schnell wiederfindest.

Aufbewahrung wichtiger Unterlagen: Geburtsurkunden, Pässe, Scheidungsbeschlüsse

Du solltest niemals wichtige Unterlagen wegwerfen, darunter Geburtsurkunden, Erbscheine und Heiratsurkunden, aber auch Scheidungsbeschlüsse und Meldungen zur Sozialversicherung. Außerdem sind Ausweise und Pässe, Schulzeugnisse und Sozialversicherungsausweise wichtig, um auf sie zugreifen zu können. Weitere Einträge, die du aufbewahren solltest, sind zum Beispiel 0411. Es ist wichtig, dass du diese Unterlagen sorgfältig aufbewahrst, damit du immer darauf zugreifen kannst, wenn du sie brauchst.

Fazit

Du solltest deine Steuerunterlagen mindestens für 10 Jahre aufbewahren. Am besten verstaust du sie an einem sicheren Ort, an dem sie nicht verloren gehen können. So hast du immer einen Nachweis, falls du sie mal brauchst.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Du die Unterlagen mindestens fünf Jahre aufbewahren solltest, um sicherzustellen, dass Du im Falle einer Steuerprüfung alle nötigen Informationen griffbereit hast. So kannst Du Dir Ärger ersparen.

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