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Wie lange sollten Sie Stundenzettel aufbewahren? Hier sind die Antworten!

Du hast dir gerade eine neue Arbeit gesucht und weißt nicht, wie lange du deine Stundenzettel aufbewahren musst? Kein Problem, denn in diesem Beitrag werden wir dir erklären, wie lange du deine Stundenzettel aufbewahren solltest. Also lass uns loslegen!

Du musst deine Stundenzettel mindestens 4 Jahre lang aufbewahren. Dies ist eine gesetzliche Vorschrift, also musst du sie sicher verstauen. Am besten legst du sie in einem Ordner ab und machst regelmäßig Back-ups, um sicherzustellen, dass deine Daten nicht verloren gehen.

Aufbewahrungsfristen für Gehaltslisten & Lohnlisten

Du musst deine Gehaltslisten und Lohnlisten mindestens zehn bzw. sechs Jahre lang aufbewahren. Dies schreibt § 147 AO (Abgabenordnung) und § 257 HGB (Handelsgesetzbuch) vor. Dazu gehören sowohl Liste für Sonderzahlungen als auch Zwischen- und Endzahlungen. Vergiss nicht, dass du für jede Zahlung einen Buchungsbeleg aufbewahren musst. So kannst du immer nachvollziehen, was du bekommen hast.

Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen: Sechs Jahre!

Achte darauf, dass du alle deine aufbewahrungspflichtigen Geschäftsunterlagen gut aufbewahrst. Alle empfangenen Handels- oder Geschäftsbriefe, Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe sowie sonstige Unterlagen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, solltest du mindestens sechs Jahre aufbewahren. Diese Frist gilt ab dem Zeitpunkt, an dem die Unterlagen zur Verfügung stehen. Dies ist in der Regel der Zeitpunkt, an dem sie entstanden sind oder an dem du sie erhalten hast. Es ist wichtig, dass du auch nach Ablauf der Frist noch Zugriff auf deine aufbewahrungspflichtigen Unterlagen hast, falls du sie nochmal benötigst.

Lohnabrechnungen 6 Jahre aufbewahren: So geht’s

Du musst deine Lohnabrechnungen sechs Jahre aufbewahren. Wenn du also beispielsweise Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 hast, kannst du sie ab 2022 entsorgen. Dann hast du im Jahr 2028 wieder die Möglichkeit, Lohnabrechnungen loszuwerden, die du von Anfang des Jahres angefangen hast. Es ist also wichtig, dass du deine Lohnabrechnungen nach dem Ende der Aufbewahrungsfrist vernichtest, damit du nicht unnötig viel Platz belegst.

Lohnrelevante Unterlagen 6-10 Jahre aufbewahren – § 257 HGB & § 147 AO

Du musst als Unternehmer lohnrelevante Unterlagen und Daten, die für die Gewinnermittlung wichtig sind, mindestens 6 bzw. 10 Jahre lang aufbewahren. Laut § 257 des Handelsgesetzbuchs (HGB) und § 147 der Abgabenordnung (AO) musst du Gehaltsabrechnungen mindestens 6 Jahre lang aufbewahren und alle Daten, die für die Gewinnermittlung relevant sind, sogar 10 Jahre. Andernfalls drohen dir hohe Bußgelder. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass du die Fristen einhältst.

 Stundenzettel aufbewahren - Zeitraum bestimmen

Recht auf Einblick in Personalakte: Arbeitszeiten prüfen

Du hast ein Recht darauf, Einblick in deine Personalakte zu nehmen. Darin sind unter anderem auch deine Arbeitszeiten aufgeführt. Dein Arbeitgeber muss dir darum mindestens den Einblick in die Dokumentation deiner Arbeitszeiten gewähren. Das schreibt das Betriebsverfassungsgesetz in § 83 Absatz 1 vor. So kannst du jederzeit nachprüfen, ob alles korrekt aufgeführt ist und du die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen eingehalten werden. Nimm dir das Recht, dir deine Personalakte anzusehen, nicht nur einmal im Jahr vor, sondern auch dann, wenn du Zweifel hast.

Führe Stundenzettel – Erhalte Mindestlohn ab 1. Oktober 2022

Du bist als Arbeitnehmer verpflichtet, den Stundennachweis zu führen, seitdem der gesetzliche Mindestlohn von 12 Euro je Stunde am 1. Oktober 2022 in Kraft trat. In bestimmten Branchen ist es dazu verpflichtend, die Stundenzettel zu führen, um den Mindestlohn nachzuweisen. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, diese Aufzeichnungen zu erstellen und zu verwalten. Es ist wichtig, dass Du Deine Stundenzettel sorgfältig aufbewahrst, damit Du bei Bedarf nachweisen kannst, dass Du den Mindestlohn erhalten hast.

Verfolge deine Arbeitszeiten & erfülle Arbeitszeitnachweise

Du musst als Arbeitnehmer deine Arbeitszeiten genau festhalten, wenn du 8 Stunden oder mehr pro Tag arbeitest. Dafür ist dein Arbeitgeber verantwortlich und er muss Arbeitszeitnachweise ausfüllen. Diese Dokumentation ist ein wichtiges Instrument, um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass du nicht mehr als 8 Stunden am Tag arbeitest. Das Führen der Arbeitszeitnachweise ist außerdem eine Pflicht des Arbeitgebers, die in § 16 des Arbeitszeitgesetzes verankert ist. Daher ist es wichtig, dass du deine Arbeitszeiten genau verfolgst und die Arbeitszeitnachweise einhältst. Nur so kann sichergestellt werden, dass du nicht mehr als 8 Stunden pro Tag arbeitest und deine Rechte als Arbeitnehmer geschützt sind.

Arbeitszeitdaten mindestens 2 Jahre aufbewahren (ArbZG)

Du musst als Arbeitgeber darauf achten, dass du die Arbeitszeitdaten deiner Mitarbeiter mindestens zwei Jahre aufbewahrst. Das ist laut § 16 Abs. 2 des Arbeitzeitgesetzes (ArbZG) vorgeschrieben. Diese Dokumentation ist wichtig, denn sie belegt, dass deine Mitarbeiter die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit einhalten und nicht zu viele Überstunden machen. Es ist daher wichtig, dass du die Daten nur so lange aufbewahrst, wie es erforderlich ist.

Aufbewahren von Arbeitszeugnissen & Co: Arbeitsrechtliche Bestimmungen beachten

Du solltest als Arbeitgeber*in unbedingt darauf achten, dass Unterlagen, die den arbeitsrechtlichen Bestimmungen unterliegen, entsprechend der vorgegebenen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt werden. Diese beträgt für Arbeitszeugnisse drei Jahre und für gerichtliche Verfahren 30 Jahre. Beispiele hierfür sind Mahnbescheide, Prozessakten oder Urteile. Es ist ratsam, dass du als Arbeitgeber*in ein System einführst, das dir hilft, die Aufbewahrungsfristen über einen längeren Zeitraum einzuhalten, um nicht unabsichtlich gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen zu verstoßen.

Ablagefristen beachten: Unterlagen nach 10 Jahren entsorgen

Du hast vor 10 Jahren Unterlagen angelegt und jetzt ist es an der Zeit, sie zu entsorgen. 2023 ist es so weit. Dann kannst du zum Beispiel deine Jahresabschlüsse, Buchungsbelege wie Ausgangs- und Eingangsrechnungen, Kassenzettel und Lieferscheine sowie Kontoauszüge endlich in den Papierkorb werfen. Allerdings solltest du vorher noch einmal prüfen, ob sie nicht doch noch eine Bedeutung für dich haben. Möglicherweise musst du die Unterlagen noch einmal für eine steuerliche Prüfung vorlegen oder sie dienen als Beleg für ein Geschäft. Prüfe daher vor dem Entsorgen noch einmal, ob du die Unterlagen wirklich loswerden musst.

Aufbewahrungsfrist für digitalen Stundenzettel

BAG-Urteil: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten erfassen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat in seinem Urteil (1 ABR 22/21) vom 13.09.2022 klargestellt, dass Arbeitgeber:innen nach § 3 Abs. 2 Nr. 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) verpflichtet sind, ein System zur Erfassung der Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter:innen einzurichten. Dadurch soll gewährleistet werden, dass ein fairer und transparenter Umgang mit den Arbeitnehmer:innen gewährleistet ist. Dies ist besonders wichtig, damit die Arbeitnehmer:innen auch tatsächlich die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit erhalten und nicht zu viel arbeiten müssen. Zudem kann so ein Zusammenhang zwischen Leistung und Arbeitszeit hergestellt werden.

Mehrarbeit nach Geschäftsschluss: Was Arbeitnehmer wissen müssen

Früher konnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beruhigt arbeiten, wenn sich nach Geschäftsschluss noch ein Kunde im Laden befand und sie ihn noch bedienen mussten. Diese Arbeit wurde durch eine frühere Regelung nicht als Mehrarbeit gewertet, wenn sie nicht länger als zehn Minuten dauert. Diese Regelung existiert heute allerdings nicht mehr. Daher müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorsichtig sein, wenn sie nach Geschäftsschluss noch einen Kunden bedienen. Denn, wenn die Bedienung länger als zehn Minuten dauert, müssen sie mit Mehrarbeit rechnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich an die festgelegten Geschäftsschlusszeiten halten. Denn nur so kann vermieden werden, dass sie mehr arbeiten müssen, als ursprünglich geplant.

Aufbewahrung von Buchungsbelegen für 10 Jahre – 1998 Steueränderungsgesetz

Du musst deine Buchungsbelege nun 10 Jahre lang aufbewahren – und zwar seit dem Steueränderungsgesetz 1998. Hierzu gehören Rechnungen, Lieferscheine, Quittungen, Auftragszettel, Warenbestandsaufnahme, Bankauszüge, Betriebskostenabrechnungen, Bewertungsunterlagen und weitere Einträge. Es ist wichtig, dass du deine Buchungsbelege gut aufbewahrst und jederzeit zur Verfügung hast. So kannst du im Bedarfsfall schnell auf alle wichtigen Informationen zugreifen.

Aufbewahrungsfristen für Unterlagen: 7-22 Jahre

Du musst deine Buchhaltungsunterlagen und Rechnungen in deinem Unternehmen 7 Jahre aufbewahren. Dies gilt auch für Belege, die du für die Umsatzsteuerveranlagung benötigst. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt hierbei 7 Jahre. Unterlagen, die mit Grundstücken in Verbindung stehen, musst du laut Umsatzsteuergesetz 22 Jahre lang archivieren. Es ist wichtig, dass du auf die Einhaltung dieser Fristen achtest und die Unterlagen sicher aufbewahrst. So kannst du im Fall der Fälle jederzeit auf sie zurückgreifen.

So lange solltest Du Kontoauszüge aufheben?

Du fragst Dich, wie lange Du Kontoauszüge aufheben solltest? Als Privatperson ist es empfehlenswert, dass Du Deine Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahrst. Es ist wichtig, Bankbelege und andere Dokumente, die die erbrachten oder erhaltenen Zahlungen belegen, so lange aufzubewahren. So bist Du im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt oder andere Behörden auf der sicheren Seite. Es kann sogar noch sinnvoller sein, die Belege länger aufzubewahren. Daher solltest Du Dir überlegen, wie viele Kontoauszüge Du aufhebst und wie lange Du sie behältst. Denn es ist immer gut, auf Nummer sicher zu gehen!

Aufbewahrungsfrist für Unterlagen: 10 Jahre

Du fragst Dich, wie lange Du Unterlagen aufbewahren musst? Hier einige Tipps für Dich: Wenn die Unterlagen als Buchungsgrundlage dienten, solltest Du sie mindestens 10 Jahre aufbewahren. Andernfalls gilt eine Frist von 6 Jahren. Für den Fall, dass Du Dir unsicher bist, halte Dich am besten immer an die 10-jährige Aufbewahrungsfrist. So bist Du auf der sicheren Seite und kannst im Zweifel auf Nummer sicher gehen.

Verantwortung als Arbeitgeber*in: Stundenaufzeichnung & Bußgelder

Als Arbeitgeber*in bist Du für die richtige Stundenaufzeichnung Deiner Angestellten verantwortlich – und nicht sie selbst. Wenn Du die Stunden nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig aufzeichnest, kann das teuer werden. Denn nach dem Arbeitszeitgesetz können Bußgelder von bis zu 30.000 Euro fällig werden. Um das zu vermeiden, solltest Du zudem die Stundenaufzeichnungen mindestens 2 Jahre lang aufbewahren. Damit kannst Du Dir sicher sein, dass Du im Falle einer Prüfung vorbereitet bist.

Aufheben wichtiger Dokumente – So bewahrst du Lebensereignisse auf

Du solltest deine Dokumente, die wichtige Lebensereignisse betreffen, immer sorgsam aufheben. Dazu zählen deine Rentenbescheide, Arztberichte und -befunde sowie der Kraftfahrzeugschein und -brief. Aber auch Unterlagen, die mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie zu tun haben, wie etwa ein Notarvertrag, gehören in diese Kategorie. Deshalb empfehlen wir dir, diese Dokumente für immer aufzubewahren.

Verfügbarkeit deiner Arbeitszeiten: Zugriff nur für dich und dein Arbeitgeber

Du als Arbeitnehmer hast jederzeit Zugriff auf deine Dokumentationen der Arbeitszeiten. Damit du und dein Arbeitgeber immer über deine Arbeitszeiten Bescheid wissen, muss eine Verfügbarkeit der Einsicht geregelt sein. Diese Einsicht hat nur du, dein Arbeitgeber und das zuständige Personal. So kannst du jederzeit überprüfen, ob deine Arbeitszeiten korrekt erfasst wurden.

So sicherst du deine Rentenansprüche ab

Du solltest als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung stets alle notwendigen Unterlagen, wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise, griffbereit haben. Außerdem ist es ratsam, auch Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld aufzubewahren, bis dein Rentenanspruch geklärt und bestätigt ist. Nur so hast du die Möglichkeit, deine Ansprüche rechtzeitig geltend zu machen und deine Zukunft abzusichern.

Zusammenfassung

Du musst deine Stundenzettel mindestens ein Jahr lang aufbewahren. Die Zeit beginnt immer ab dem Tag, an dem du deinen letzten Stundenzettel ausgestellt hast. Das gilt auch, wenn du mehrere Stundenzettel in einem Monat ausgestellt hast. Wenn du deine Stundenzettel dann länger als ein Jahr aufbewahrst, ist das natürlich auch in Ordnung.

Du solltest deine Stundenzettel mindestens ein Jahr lang aufbewahren. So hast du die Gewissheit, dass du immer einen Nachweis parat hast, falls du ihn brauchst. Am besten legst du sie an einem sicheren Ort ab, an dem du sie immer wieder findest. So kannst du sicher sein, dass du deine Stundenzettel notfalls vorweisen kannst.

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